ich versuche wirklich, alles richtig zu machen, um in dieser beziehung mal einen anderen weg gehen zu können als bisher in meinen vergangenen beziehungen. und so bin ich immer wieder daran, mich, uns zu reflektieren. manchmal, wenn er wirklich so extrem zum anbeissen aussieht, wie zum beispiel gestern, im quitschgrünen trainerjäckli seiner tochter und in den ein bisschen zu kleinen, uralten trainerhosen, auf unserer ersten gemeinsamen jogging exkursion, ja da hat er so umwerfend ausgesehen, dass ich mir daneben klein und unbedeutend vorgekommen bin…
dann wieder, wenn er alt und müde aussieht, gestresst ist oder down, da frag ich mich manchmal: ja was will ich mit dem…
beides ist überzeichnet. die solchen gefühle sind nur klein und fein. drücken nur ganz wenig durch. und doch will ich es ansehen, ernst nehmen, dass sich diese spielverderber auflösen können. denn wir haben es sehr schön, spassig, harmonisch, erotisch und romantisch zusammen.
manchmal denke ich: liebt er mich? oder liebe ich ihn? manchmal fühle ich einfach nichts. und ziehe mich dann zurück. ich bin jetzt von dem ganzen letzten jahr so gewöhnt, alleine zu sein, und die thailandreise hat dies noch verstärkt, dass ich oft alleine sein will. um mich zu spüren, zu fühlen, dass es mir noch gut geht alleine, dass ich noch nicht wieder abhängig bin. davor habe ich glaube ich noch angst.
dann merke ich, wie sehr ich ihm gut tue. wie viel er abgenommen hat, wie seine augenringe verschwinden, wie seine lebensgeister zurückkommen. und er sagt mir auch ganz viele schöne sachen. dies hilft gegen das gefühl, dass er mich nicht wollte, früher. dies ist immer noch nicht ganz aufgelöst. obwohl ich sehe, dass es für uns kein glück gegeben hätte, wären wir früher zusammengekommen, und ich bin auch froh um die bisher gelebten 40 jahre ohne ihn. und es ist ja nichtmal so, dass er mich nicht gewollt hätte, er war einfach nicht in der lage, etwas für uns zu tun, und ich ja ebenso wenig. also ist das ganze nur so eine gekränkte egoscheisse, die ich wirklich loslassen will, jetzt sofort.
eigentlich ist alles bestens… ich glaub ich brauch einfach noch ein wenig zeit, um vertrauen aufzubauen, mut zu fassen, mich voll und ganz einzulassen, in dem risiko, dass mein herz wieder gebrochen werden könnte….aber was ich gewinnen könnte, ist es glaube ich voll und ganz wert….
dann wieder, wenn er alt und müde aussieht, gestresst ist oder down, da frag ich mich manchmal: ja was will ich mit dem…
beides ist überzeichnet. die solchen gefühle sind nur klein und fein. drücken nur ganz wenig durch. und doch will ich es ansehen, ernst nehmen, dass sich diese spielverderber auflösen können. denn wir haben es sehr schön, spassig, harmonisch, erotisch und romantisch zusammen.
manchmal denke ich: liebt er mich? oder liebe ich ihn? manchmal fühle ich einfach nichts. und ziehe mich dann zurück. ich bin jetzt von dem ganzen letzten jahr so gewöhnt, alleine zu sein, und die thailandreise hat dies noch verstärkt, dass ich oft alleine sein will. um mich zu spüren, zu fühlen, dass es mir noch gut geht alleine, dass ich noch nicht wieder abhängig bin. davor habe ich glaube ich noch angst.
dann merke ich, wie sehr ich ihm gut tue. wie viel er abgenommen hat, wie seine augenringe verschwinden, wie seine lebensgeister zurückkommen. und er sagt mir auch ganz viele schöne sachen. dies hilft gegen das gefühl, dass er mich nicht wollte, früher. dies ist immer noch nicht ganz aufgelöst. obwohl ich sehe, dass es für uns kein glück gegeben hätte, wären wir früher zusammengekommen, und ich bin auch froh um die bisher gelebten 40 jahre ohne ihn. und es ist ja nichtmal so, dass er mich nicht gewollt hätte, er war einfach nicht in der lage, etwas für uns zu tun, und ich ja ebenso wenig. also ist das ganze nur so eine gekränkte egoscheisse, die ich wirklich loslassen will, jetzt sofort.
eigentlich ist alles bestens… ich glaub ich brauch einfach noch ein wenig zeit, um vertrauen aufzubauen, mut zu fassen, mich voll und ganz einzulassen, in dem risiko, dass mein herz wieder gebrochen werden könnte….aber was ich gewinnen könnte, ist es glaube ich voll und ganz wert….
gamine - am Mittwoch, 6. Februar 2013, 08:44
wie einfach das aufhören zu rauchen ging, diesmal. keine entzugserscheinungen, kein nervenflattern, nichts. manchmal einfach echt lust auf rauchen, manchmal halt kompensativ lust auf essen... das ist ein bisschen doof. ich möchte so gerne das gewicht halten.
gamine - am Montag, 4. Februar 2013, 18:34
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seit vier tagen, d. schon seit einer woche. es fühlt sich so gut an. hoffentlich hält es lange. ich muss mir was wildes überlegen, als ersatz. denn ich komm mir plötzlich so brav vor ;-).
gamine - am Montag, 4. Februar 2013, 00:32
mir zeit nehmen für die dinge
sagen wenn mich was stresst
gewicht behalten
rauchen aufhören
glücklich sein
sagen wenn mich was stresst
gewicht behalten
rauchen aufhören
glücklich sein
gamine - am Dienstag, 22. Januar 2013, 12:07
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ich genisse meine letzen tage am meer und freue mich extrem darauf, zuhause von d. s armen in empfang genommen zu werden. bevor ich gegangen bin, hat er mir geaagt: komm einfach bitte genau so zurück wie du jetzt bist. ich denke, ich habe mich nicht sehr verändert, sondern bin eher noch mehr so geworden, wie ich bin. ich habe wahnsinnig viel zeit mit mir selber verbracht, und die meiste davon genossen. ein luxus. und zu wissen, dass ich das kann, ein gewinn. ich habe viele menschen kennengelernt, viele interessante begegnungen gehabt, und es gab momente, da war ich wirklich auf meiner reise angekommen, hätte alles zuhause vergessen können und eine andere richtung einschlagen können. mir wurde bewusst, dass es manchmal so wenig braucht, ob etwas so kommt oder anders. und dass wir immer die wahl haben. letztendlich aber, habe ich so ein wunderbares leben, dass ich in keiner form eine andere richtung einschlagen will :-).
umwerfend war auch, dass ich mich in manchen momenten d. so verbunden fühlte, als wäre er hier oder ich bei ihm. eine tiefgreiffende erfahrung. der körper ist nur eine hülle, die psyche von diesem leben, aber mit de seelen, da sind wir alle verbunden. zu jeder zeit, an jedem ort.
ich will nachhause, das weiterleben was ich dort habe. manchmal habe ich angst, dass es nicht nur einfach werden wird, das wiedersehen mit d.. weil wir uns so vermisst haben, uns so schöne sachen geschrieben haben, uns so aufeinander freuen... und ich weiss genau, würde ich ihm das schreiben, würde er antworten: ja also da habe ich gar keine angst, es wird wunderbar... und das denke ich jetzt auch, besonders weils mir ja bewusst ist.
ich werde von dieser reise die besten erinnerungen behalten. und das bei mir sein war eine gute übung für das künftige leben mit d. auch im bezug auf seine beiden kinder. ich freue mich darauf, ein fotobuch zu machen. es gibt einige wirklich gute bilder. ich bin stolz auf mich, hab ich es geschafft, mich auf diese reise einzulassen und nicht vor lauter heimweh ein verfrühter rückflug gebucht. und, notabene, war es immer ein ungelebter lebenstraum von mir, alleine zu reisen. und nichts bringt den lebensfluss mehr ins stocken, als ungelebte träume. i did it! und jetzt kann ich künftig wieder reisen mit meinen liebsten geniessen, im wissen: das ist wunderbar so!
umwerfend war auch, dass ich mich in manchen momenten d. so verbunden fühlte, als wäre er hier oder ich bei ihm. eine tiefgreiffende erfahrung. der körper ist nur eine hülle, die psyche von diesem leben, aber mit de seelen, da sind wir alle verbunden. zu jeder zeit, an jedem ort.
ich will nachhause, das weiterleben was ich dort habe. manchmal habe ich angst, dass es nicht nur einfach werden wird, das wiedersehen mit d.. weil wir uns so vermisst haben, uns so schöne sachen geschrieben haben, uns so aufeinander freuen... und ich weiss genau, würde ich ihm das schreiben, würde er antworten: ja also da habe ich gar keine angst, es wird wunderbar... und das denke ich jetzt auch, besonders weils mir ja bewusst ist.
ich werde von dieser reise die besten erinnerungen behalten. und das bei mir sein war eine gute übung für das künftige leben mit d. auch im bezug auf seine beiden kinder. ich freue mich darauf, ein fotobuch zu machen. es gibt einige wirklich gute bilder. ich bin stolz auf mich, hab ich es geschafft, mich auf diese reise einzulassen und nicht vor lauter heimweh ein verfrühter rückflug gebucht. und, notabene, war es immer ein ungelebter lebenstraum von mir, alleine zu reisen. und nichts bringt den lebensfluss mehr ins stocken, als ungelebte träume. i did it! und jetzt kann ich künftig wieder reisen mit meinen liebsten geniessen, im wissen: das ist wunderbar so!
gamine - am Montag, 14. Januar 2013, 10:21
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am 1.1.12 um 12.00 holte mich das taxi in einem guesthouse auf ko lanta in thailand ab, um mich weiter zu bringen, weiter auf meinem weg, weg von a., der mich ja verlassen hatte, aber unbedingt doch noch mit mir die thailandreise machen wollte. ich war traurig, verzweifelt und hatte angst, wollte nicht gehen, wusste aber, es ist das einzige, was mir bleibt. meine letzten reste des stolzes zusammenzuraffen und zu gehen. im songtaow, dem öffentlichen taxi, habe ich mich in den oberschenkel gezwickt, um meine tränen zurückhalten zu können. morgen, an 31.12.12, werde ich auf ko lanta zurückkehren, meine zwei reisekumpane für silvester zwei tage treffen, und unendlich dankbar sein, dafür wo ich heute stehe! und mich extrem auf 2013 freuen :-).
die reise in thailand ist ein abschied nehmen. ich werde wohl so bald nicht mehr hierher zurückkehren...
anfangs hatte ich grosse sehnsucht nach d., und meinen weg nicht so gefunden. bangkok war aufregend wie eh und je, die khaosarnroad flashig und aufregend, mit all den travellers und foodständen und möglichen und unmöglichen sachen, den coolen beizen und so. weiter gings nach ao tonsai bei krabi, umwerfend schön, touristischer als auch schon, und es hat oft geregnet, aber abends bei bier und fireshow und livesound sofort leute kennengelernt. ein schwuler thaimasseur, der mein masseur und freund wurde, leute aus allen teilen der welt. mit dem befreundeten päärchen wars etwas schwierig, da liess ich sie weiterziehen und war über weihnacht alleine unterwegs. es gab einsame momente, wo ich geweint habe und nach hause wollte, aber eben auch viel party und fun. und es war wichtig für mich, mich da auffangen zu können.
einem impuls folgend nahm ich ein schiff auf ko yao noi und ging in ein islandyoga, wo ich fünf tage je morgens und abends zwei stunden yoga machte, morgen früh die letzte. es hat mich extrem geerdet, und hier wirklich ein paar tolle begegnungen gehabt. eine französin, die mir so ähnlich ist, sie könnte meine schwester sein. sie lebt in bangkok und ich kann bei ihr wohnen, die letzten tage bevor ich wieder nach hause fliege. eine amerikanerin, mit der ich das bungalow teile, die auch chinesische medizin studieren will und mit der ich mich extrem harmonisch im zusammen wohnen ergänzte, und eine chinesischamerikanerin, die in shanghai arbeitet, und ich anlässlich meines chinapraktikums im nächsten herbst vielleicht dort wiedersehen werde. um nur die wichtigsten zu erwähnen.
nach ko lanta werde ich wohl weiter südlich reisen, seekühe suchen und es wohl bis nach pänäng in malaisia schaffen. mal sehen.
es ist eine tolle reise und ich bin froh, hab ich den einstieg geschafft. ich vermisse d. oft ganz schrecklich, aber wir schreiben uns die schönsten whatsups, was ganz romantisch ist und ich fühle mich ihm, trotz der distanz, extrem verbunden. es ist, als wäre er manchmal hier, oder ich bei ihm. das berührt mich tief!
ich wünsche euch allen, so viel liebe und verbundenheit und dankbarkeit, zufriedenheit, gesundheit und glück, wie ihr euch nur vorstellen könnt!
happy new year!!!
die reise in thailand ist ein abschied nehmen. ich werde wohl so bald nicht mehr hierher zurückkehren...
anfangs hatte ich grosse sehnsucht nach d., und meinen weg nicht so gefunden. bangkok war aufregend wie eh und je, die khaosarnroad flashig und aufregend, mit all den travellers und foodständen und möglichen und unmöglichen sachen, den coolen beizen und so. weiter gings nach ao tonsai bei krabi, umwerfend schön, touristischer als auch schon, und es hat oft geregnet, aber abends bei bier und fireshow und livesound sofort leute kennengelernt. ein schwuler thaimasseur, der mein masseur und freund wurde, leute aus allen teilen der welt. mit dem befreundeten päärchen wars etwas schwierig, da liess ich sie weiterziehen und war über weihnacht alleine unterwegs. es gab einsame momente, wo ich geweint habe und nach hause wollte, aber eben auch viel party und fun. und es war wichtig für mich, mich da auffangen zu können.
einem impuls folgend nahm ich ein schiff auf ko yao noi und ging in ein islandyoga, wo ich fünf tage je morgens und abends zwei stunden yoga machte, morgen früh die letzte. es hat mich extrem geerdet, und hier wirklich ein paar tolle begegnungen gehabt. eine französin, die mir so ähnlich ist, sie könnte meine schwester sein. sie lebt in bangkok und ich kann bei ihr wohnen, die letzten tage bevor ich wieder nach hause fliege. eine amerikanerin, mit der ich das bungalow teile, die auch chinesische medizin studieren will und mit der ich mich extrem harmonisch im zusammen wohnen ergänzte, und eine chinesischamerikanerin, die in shanghai arbeitet, und ich anlässlich meines chinapraktikums im nächsten herbst vielleicht dort wiedersehen werde. um nur die wichtigsten zu erwähnen.
nach ko lanta werde ich wohl weiter südlich reisen, seekühe suchen und es wohl bis nach pänäng in malaisia schaffen. mal sehen.
es ist eine tolle reise und ich bin froh, hab ich den einstieg geschafft. ich vermisse d. oft ganz schrecklich, aber wir schreiben uns die schönsten whatsups, was ganz romantisch ist und ich fühle mich ihm, trotz der distanz, extrem verbunden. es ist, als wäre er manchmal hier, oder ich bei ihm. das berührt mich tief!
ich wünsche euch allen, so viel liebe und verbundenheit und dankbarkeit, zufriedenheit, gesundheit und glück, wie ihr euch nur vorstellen könnt!
happy new year!!!
gamine - am Sonntag, 30. Dezember 2012, 17:11