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leckerschlecker

als ich mein letztes chilli gemacht habe, sah es so aus:
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in der hitze des gefechts, bzw. des damaligen stresses, wollte ich das chilli vorkochen, damit ich dann um 21.00 uhr wenn endlich feierabend ist, was feines zu essen habe. leider habe ich die platte auf voller hitze gelassen. mist!!!

heute kommt das besser. ganz sicher.

übrigens fehlt mir seitdem ein schmorrtopf ;-)

durch den kochtopf bin ich ins sauerteig-fieber gestiegen. was zirka so spannend ist wie himugüegeli oder sea-monkeys züchten. man beschäftigt sich jeden tag damit, es verändert sich (oder auch nicht wie im falle der sea-monkeys, und man ist gespannt wies rauskommt. heute ist die erste grosse etappe. ich werde zum ersten mal probieren, was aus dem starter herzustellen. und zwar werde ich nach gutdünken einen teig daraus mischen, den am nachmittag mitnehmen, wenn wir mit ein paar leuten zum bräteln und geburtstag feiern gehen. aus dem teig hoff ich dann auf dem grill kleine mütschli (brötchen) zu backen. sauerteig ist wohl in der regel ein recht flüssiger teig, der in eine form sollte. dies muss ich jetzt mal missachten und zwecks brötchen auf dem grill backen den teig normal dick machen. zum scheitern verurteilt? wir werden sehen ;-)

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schade sieht man das selbstgebackene brot nicht auch noch...

zuhause im garten kommt der hier, mittels gas, in einsatz
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unterwegs lieb ich es aber auch, mit dem mit holz oder kohle auf "natürliche" art zu grillieren, und nachher auch noch authentisch ein bisschen rauch in den haaren mit nachhause zu nehmen.
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nun zum rezept:

sauce: 1 - 3 chillis, mit oder ohne kerne, und 1 zehe knoblauch im mörser zerstossen, koriander fein hacken, alles mit fischsauce und limettensaft in gleichen teilen, ca. 4 el anrühren und mit 1 el zucker abschmecken.

klebreis: mind. eine stunde einweichen und im wasserdampf ca. 10 minuten garkochen. etwas auskühlen lassen (fingerfood)

beilagen: weisskabis ca. vierteln, gurken in scheiben schneiden, eine frische ananas in würfel schneiden

fleisch: alles grillbare nach belieben, leicht bzw. ungewürzt bis zur gewünschte garstufe grillieren. z.b. thunfischsteak, pouletschenkel, rinds- schweins- oder pouletsteak, spearrips.

wenn das fleisch gar ist, in mundgerechte stücke schneiden und nun kanns losgehen!

alles mit den fingern! übrigens essen die thailänder nur mit der rechten, und somit der sauberen hand. die linke dreckhand, die für's allerwerteste putzen und sonstig unreines gebraucht wird, ruht auf dem schoss unter dem tisch.

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also: man nehme ein kabisblatt, mit drei fingern ein portiönchen klebreis, setze dies aufs kabisblatt und tue ein fleischstückchen drauf, rolle das ganze ein und tunke es in die sauce. abbeissen oder grad ganz in den mund legen. z.b. ein stück ananas nachschieben. weiter mit einer gurkenscheibe, ein bisschen reis drauf wie gehabt, ein stück fleisch, diesmal von der 2. sorte, halte das bündel mit daumen und zeigefinger und tunke wieder in die sauce. wenns zu scharf wird im mund, ein kugelchen reis einfach blos zum neutralisieren in den mund stecken. ein schluck bier oder wein oder wasser nehmen, ein stück ananas, oder halt beim nächsten mal weniger tief in die sauce tunken. so weiterfahren und der phantasie keine grenzen lassen. nach und nach die verschiedenen fleische vom grill nehmen, wenn sie gar sind, und in mundgerechte stücke schneiden. eigentlich stehen so auf dem tisch nur ein paar teller mit den speisen. also reis, gemüse, fleisch, sauce. jeder nimmt von faust direkt aus dem teller, macht sich die portion und tunkt sie in die sauce und steck sich das ganze ins maul. somit braucht man höchstens eine private serviette, um allfällige spritzer wegzuwischen.

da dies momentan mein lieblings-grill-essen ist, gibt es bis zur ablauffrist dieses koch-events sicher noch ein bild!

Querformat
Blog-Event XIV: BBQ/Grill

am sonntag ist der grosse tag. einmal im jahr lade ich meine familie zum zmittag ein am sonntag. meist ist das der muttertag, aber letzten sonntag konnte ich nicht. daher also diesen sonntag. es kommen 11 erwachsenen und 3 kinder. und davon sind insgesamt 7 personen gar nicht blutsverwandt mit mir, was daher führt, dass die kleine schwester inkl. fam. nicht kommen kann, und ich sonst halt noch so leute, die sind wie familie, eingeladen habe. was das ganze ein bisschen aufmischelt.

und es steht auf dem menu:

apéro: prosecco und snacks wie chips nüssli etc. (ev. kommt mir noch was besseres in den sinn.)

vorspeise: kopfsalat mit frischen kräutern und einer mini-terrine.

hauptgang: rindhohrücken-filet und schweinshuftbraten, mariniert und niedergegart mit einer pilzsauce
erbsli und rüebli
kartoffelgratin (à la gast nr. 1 der nicht zur fam. gehört)
im notfall: züpfe (à la gast nr. 2. der nicht zur fam. gehört)

dessert: schokkimousse, die ich morgen schon mit meiem gottenmeitli machen werde, und diesmal tu ich nur wenig oder gar keinen chili rein (doch doch, ein bisschen äuä scho) nicht wie das letzte mal. wo mein schokkimousse zu scharf war ;-).

tja und dann weiss ich nicht, ob es noch unmengen von güezi brauch. zum glück hab ich noch ne gute flasche vielle prune. das brauche die männer aus meiner sippe.

und wenn wir danach noch ein bisschen rausgehen, brauche die ufzmau noch ein zvieri.

hei leute: kein geld, keine zeit.

aber ich freu mich trotzdem auf euch.

und wer noch tips hat zum apéro oder zvieri (bitte nur auf m-budget-level) sei herzlich willkommen.

p.s.: dies war ein sehr persönlicher beitrag!

mach ich ganz und gar nicht gerne. ich überlege mir immer wieder, doch internetshopping zu betreiben, bei der guten alten migros.

nach vier wochen einfachen lebens ist der gang in die einkaufsfabriken umso schwieriger.

so wird halt gegessen, was da ist, bin ja eh oft eingeladen, und jetzt weiss ich auch wieso ;-) und ein dessert gemacht zum mitbringen, aus dem was da ist:

angefressener osterhase (nicht sehr fein) schmelzen, zu eigelb das da bereits mit zucker, zimt- und cayennepfefferpulfer aufgeschlagen ist, rahm aus der dose (=erfindung des jahrhunderts) darunterziehen, ebenso den eischnee, probieren und wenns lecker ist in den kühlschrank tun zwecks festwerden.

also ich hab ja scharf gegessen teilweise. nie hab ich das für möglich gehalten, dass ich sowas bewältige und wie scharf das feeling ist. ein richtig neues ess-erlebniss. und ich meine scharf scharf und nicht ein bisschen europäisch scharf.

gerichte, welche ich auf thailändisch bestellt habe, und der kellner mich dennoch gefragt hat: can you eat spacy?

ja, ich kann. und dann kommt wirklich was ganz scharfes. und ich fange an zu essen und essen und essen und esse mit allen sinnen. ich fange an zu schwitzen, was ich zwar eh schon tu bei 35 grad und hoher luftfeuchtigkeit und ich muss mich einfach darauf konzentrieren, immer die nächste gabel reinzuschaufeln und nicht innezuhalten. reden geht auch nicht mehr. sorry, ich esse grad. erzählst du mir das bitte nachher?

gelernt habe ich, den reis, welcher hier ja salzlos zubereitet wird, bis zum schluss aufzusparen. denn wenn das chillihaltige gericht verzehrt ist, und ja, chillis inkl. kerne und dann nicht zu wenige, dann hilft nur nahtloses übergehen zum reis, und langsam klingt das unglaubliche gefühl ab, und zurück bleib eine angenehme schärfe auf der zunge und den lippen, die dann quasi das dessert darstellen. lust auf süsses oder sonst was hab ich danach nicht mehr gehabt.

ich weiss nicht, aber beim lesen dieses beitrags tönt das jetzt vielleicht gar nicht so lecker, aber es ist jedenfalls ein wunderbares esserlebniss, mit mehr sinnen als nur ein gaumenschmaus. und trotz der schärfe, man spührt auch das fleisch, die kräuter und den limettensaft und die knackigkeit der gurken.

erdbeerenschnittli und bärlauch in manigfaltiger variation.

das sind die freunden des heimkehren.

und brenesselsuppe...

hier. wer sich ob den viele leckeren gerichten nicht entscheiden kann, der wähle einfach mich ;-). thänk iu

 

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