ich merke immer wieder, dass es einfach wichtig ist, immer weiterzugehen. den nächsten schritt zu machen. anzunehmen, dass das leben veränderung ist, entwicklung. einfach immer wieder den nächsten schritt machen, darauf vertrauend, das wir schon das richtige machen, wenn die intuition, das herz und der verstand dabei sind. schritt um schritt.... dir ängste loslassen, die und aus dem fluss bringen, nicht festhalten wollen, was natürlicherweise verblüht, wohl weil es sich nicht mehr entwickeln kann. es ist ein bestimmtes gdfühl in mir, dass dies einfach so ist, und ich jetzt dazu bereit bin. ich bin sehr dankbar dafür, dass ich so fühlen darf!
gamine - am Dienstag, 25. September 2012, 13:30
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wieder ein versuch, es dich noch wieder zu packen. diesmal mit akupunktur. jetzt hab ich drei mal druck. erstens will ichs meinen nachbarsfreunden beweisen, dass ich es packe, zweitens will ich beweisen, dass akupunktur hilft und wirkt, da ich selber akupunktur studiere, und drittens raucht a. auch, und bevor wir jetzt da dann schon unsere raucherrituale anfangen, hör ich besser grad auf. sonst wirds nur immer wie schwieriger. heute ist tag drei, und es geht recht gut :-).
gamine - am Dienstag, 25. September 2012, 12:31
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manchmal kommt es eben anders als man denkt. der kopf sagt etwas, der bauch fühlt aber etwas anderes. ich hab mich entschieden, ich denke jetzt nicht mehr darüber nach. mein ego soll ruhe geben. ich bin jetzt einfach, geniesse und vertraue darauf, dass alles so richtig ist und gut. denn anfühlen tut es sich unglaublich gut....
gamine - am Dienstag, 25. September 2012, 12:24
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heute schon beim aufwachen. eigentlich hab ich gedacht, ich wär so nervlich schlotterig drauf, weil ich immer noch rauche. und klar, heute musste ich noch auf die bank, erstes hypothekengespräch. und dieses ist echt super gelaufen, ich war stolz auch mich :-).
aber dieses komische gefühl im bauch hat nicht aufgehört. hei was hab ich bloss. was ist das? und da ist es mir eingefallen, was das ist: ich bin ein bisschen verliebt, oder je länger es mir bewusst ist, ein bisschen sehr sogar.
die tage mit a. waren einfach sehr sehr schön. extra hab ich immer dort hin gesehen, was mir nicht gepasst hat, an ihm. und trotzdem, es war einfach bezaubernd. ich hab mir fest vorgenommen, einfach echt zu sein. mich zu zeigen, ihm auch zu sagen, dass ich jetzt so stark in meinem prozess sei, dass eine beziehung nicht in frage käme. dass ich jetzt frei sein müsse. meine männertraumas verstehen und auflösen müsse. es eine super wichtige zeit sei. ich in meiner welt sein müsse. ich hab ihm wahnsinnig viel von mir erzählt, und er mir von sich. er hat mir sachen erzählt, wo er meinte, das hätte er noch niemandem erzählt. wir hatten sinnliche stunden, spass, erstaunlich viele gemeinsamen interessen, verstehen den anderen beruflich, denn auch er hat ein eigenes geschäft. ein viel grösseres zwar als ich, aber die verantwortung tragen, das dadurch ein bisschen alleine in der welt stehen, weil kein anderer sich vorstellen kann, was genau man eigentlich für einen job hat. er hat so vieles schon gemacht in seinem leben, gescheiterte beziehungen hinter sich, wie ich, und, versteht es, nach alter schule gentleman zu sein... hat mir feedbacks gegeben, über mich, die mich weitergebracht haben. hat auch meine komplexesten gedankenkreise verstanden, oder zu verstehen versuchen. meine philosophien. wir reden schon auch eine andere sprache, aber ich hab mich bemüht, genau nachzufragen, wenn ich etwas nicht verstand, was er dann auch getan hat bei mir. er ist erfolgreich, intelligent, erfahren, initiativ...
ich bin erstaunt. darüber, dass verliebtheit sich körperlich sogar ein bisschen ähnlich anfühlt wie liebeskummer. und ich bin erstaunt, dass ich mich, obwohl ich das gar nicht wollte, jetzt doch mich da hineinsteigere. aber auch freudiger erwartung, was da kommen wird.
mal schaun, wie es ist, wenn wir uns das nächste mal sehen....
aber dieses komische gefühl im bauch hat nicht aufgehört. hei was hab ich bloss. was ist das? und da ist es mir eingefallen, was das ist: ich bin ein bisschen verliebt, oder je länger es mir bewusst ist, ein bisschen sehr sogar.
die tage mit a. waren einfach sehr sehr schön. extra hab ich immer dort hin gesehen, was mir nicht gepasst hat, an ihm. und trotzdem, es war einfach bezaubernd. ich hab mir fest vorgenommen, einfach echt zu sein. mich zu zeigen, ihm auch zu sagen, dass ich jetzt so stark in meinem prozess sei, dass eine beziehung nicht in frage käme. dass ich jetzt frei sein müsse. meine männertraumas verstehen und auflösen müsse. es eine super wichtige zeit sei. ich in meiner welt sein müsse. ich hab ihm wahnsinnig viel von mir erzählt, und er mir von sich. er hat mir sachen erzählt, wo er meinte, das hätte er noch niemandem erzählt. wir hatten sinnliche stunden, spass, erstaunlich viele gemeinsamen interessen, verstehen den anderen beruflich, denn auch er hat ein eigenes geschäft. ein viel grösseres zwar als ich, aber die verantwortung tragen, das dadurch ein bisschen alleine in der welt stehen, weil kein anderer sich vorstellen kann, was genau man eigentlich für einen job hat. er hat so vieles schon gemacht in seinem leben, gescheiterte beziehungen hinter sich, wie ich, und, versteht es, nach alter schule gentleman zu sein... hat mir feedbacks gegeben, über mich, die mich weitergebracht haben. hat auch meine komplexesten gedankenkreise verstanden, oder zu verstehen versuchen. meine philosophien. wir reden schon auch eine andere sprache, aber ich hab mich bemüht, genau nachzufragen, wenn ich etwas nicht verstand, was er dann auch getan hat bei mir. er ist erfolgreich, intelligent, erfahren, initiativ...
ich bin erstaunt. darüber, dass verliebtheit sich körperlich sogar ein bisschen ähnlich anfühlt wie liebeskummer. und ich bin erstaunt, dass ich mich, obwohl ich das gar nicht wollte, jetzt doch mich da hineinsteigere. aber auch freudiger erwartung, was da kommen wird.
mal schaun, wie es ist, wenn wir uns das nächste mal sehen....
gamine - am Mittwoch, 19. September 2012, 22:34
da ich mich jetzt entschieden habe, das angebot von a. anzunehmen, und am sonntag in dieses wellnesshotel zu gehen, war ich jetzt auf dessen homepage: und es sieht wahnsinnig gut aus :-). ich hab mir vorgenommen, ihm ehrlich zu sagen, wie es um mich steht, dass ich nen ganz anderen plan habe für mein leben, und dann zu schauen, was er so denkt. und wenns irgendwie geht, verbringen wir 3 schöne tage.
wenns dann nicht geht, ihn oder mich verletzen würde, hab ich mir gedacht, dann nehm ich mir halt ein zimmer für mich. tja, schlappe fr. 365.-- für eine übernachtung.... ja, dann wohl eher nicht. also hab ich meine liebe freundin k. angerufen, die eine gute halbe stunde von dort weg wohnt, und mich präventiv schon zum übernächtigen angemeldet. ja, die tür dort ist offen, jederzeit.
supi. so mach ich das jetzt :-).
wenns dann nicht geht, ihn oder mich verletzen würde, hab ich mir gedacht, dann nehm ich mir halt ein zimmer für mich. tja, schlappe fr. 365.-- für eine übernachtung.... ja, dann wohl eher nicht. also hab ich meine liebe freundin k. angerufen, die eine gute halbe stunde von dort weg wohnt, und mich präventiv schon zum übernächtigen angemeldet. ja, die tür dort ist offen, jederzeit.
supi. so mach ich das jetzt :-).
gamine - am Mittwoch, 12. September 2012, 18:33
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ich glaube das problem, dass ich bisher in meinen beziehungen nicht glücklich wurde, war mein selbstbewusstsein. ich war immer ganz beeindruckt, wenn ein mann hin und weg war von mir. und wenn der mann nur halbwegs in frage kam, und super aussah, hatte ich nicht die energie, diesen mann zuerst genau anzuschauen, oder auch wieder abzuweisen.
klar hat es auch damit zu tun, dass ich mich immer auch irgendwo nach einer beziehung sehnte. nach zweisamkeit. nach zu jemandem zu gehören.
aber jetzt, wo ich diesen ganzen weg gemacht habe, und mich selber als ganz empfinde, oder jedenfalls meistens, habe ich hoffentlich die ruhe, zu warten und offen zu sein, bis jemand kommt, den ich will. den ich in mein leben lassen will. dem ich mich öffnen will. es sind nämlich die ruhigen männer, die mich anziehen. und oft bin ich dann halt zu scheu, um von mir aus einen schritt zu machen. es ist einfacher, sich von einem vereinnahmen zu lassen, und das ego aufmöbeln zu lassen, weil einer einem so unbedingt will. aber das so aufgemöbelte ego kriegt dann auch früh genug wieder den doppelten hammer zurück.... also: es lohnt sich keineswegs.
ja, das will ich jetzt lernen. mich da abgrenzen, genau hinzuschauen, bei mir zu sein, mich zu spüren. und mich zu freuen, wenn dann der ideale partner auftaucht. bis dahin freu ich mich des lebens, der verschiedenen energien und bleibe hoffentlich in diesem guten fluss.
klar hat es auch damit zu tun, dass ich mich immer auch irgendwo nach einer beziehung sehnte. nach zweisamkeit. nach zu jemandem zu gehören.
aber jetzt, wo ich diesen ganzen weg gemacht habe, und mich selber als ganz empfinde, oder jedenfalls meistens, habe ich hoffentlich die ruhe, zu warten und offen zu sein, bis jemand kommt, den ich will. den ich in mein leben lassen will. dem ich mich öffnen will. es sind nämlich die ruhigen männer, die mich anziehen. und oft bin ich dann halt zu scheu, um von mir aus einen schritt zu machen. es ist einfacher, sich von einem vereinnahmen zu lassen, und das ego aufmöbeln zu lassen, weil einer einem so unbedingt will. aber das so aufgemöbelte ego kriegt dann auch früh genug wieder den doppelten hammer zurück.... also: es lohnt sich keineswegs.
ja, das will ich jetzt lernen. mich da abgrenzen, genau hinzuschauen, bei mir zu sein, mich zu spüren. und mich zu freuen, wenn dann der ideale partner auftaucht. bis dahin freu ich mich des lebens, der verschiedenen energien und bleibe hoffentlich in diesem guten fluss.
gamine - am Mittwoch, 12. September 2012, 16:03
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die a. geschichte wirbelt vieles auf. am nächsten woe werde ich ihn voraussichtlich sehen, und mit ihm alles besprechen. ich mach mir so viele gedanken, ihn nicht zu verletzen, mich nicht in was hinein zu begeben nach dem alten muster, dass mich dann doch wieder nicht glücklich macht, dabei, ich sollte einfach die fülle geniessen, die um mich rum ist im moment gerade. und dabei einfach bei mir bleiben.
gamine - am Mittwoch, 12. September 2012, 13:21
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ich kann nur jedem empfehlen: macht eure schritte, macht euren weg. am ende jeder etappe wird man belohnt. tausendfach. aber bis dahin muss man bereit sein, sein kreuz zu tragen, und dann im rechten moment auch wieder runter zu steigen, vom kreuz.
ich hab weiss gott gelitten, geweint, gejammert und all den schmerz ertragen. meditiert, lösungen gesucht, bücher gelesen, bin jeden tag aufgestanden, habe meinen job erledigt, mein leben gemacht, hab reflektiert, mit meinem psychologen geredet, mit freunden, mit meiner familie, hab gebloggt, gekämpft, bin aufgestanden, auf die schnautze gefallen, und das alles in einem dämmerschleier der trauer, der depression, des gefühls, die welt ist nicht mehr farbig, geschweige denn glänzend. hab einfach weiter gemacht, tag für tag, in der hoffnung, eines tages wird schon wieder morgenröte sein, aber eine hoffnung, die ich nicht gespürt habe, höchstens intellektuel erfasst, ohne es zu fühlen. genau so, wie ich das jetzt schreibe, wo ich es nur noch weiss, aber göttin sei dank nicht mehr fühle. aber ja, ich hab ja gesagt zu dem prozess, und im nachhinein, ist es gar nicht so lange gegangen. und was hat es mir genützt? jede menge.
zum beispiel, dass ich heute frei bin. frei zu entscheiden, mich selber zu sein. mich zu fühlen, glücklich zu sein. ich bin an dem punkt, wo ich mich als eigenständiger mensch voll und ganz empfinde. wow. ein riesen geschenk für mich. wo ich trotz meiner glückssträhne, dennoch die sensibilität erhalten habe, für die menschen um mich rum. wo ich glücklich sein kann und will, aber auch mein umfeld wahrnehmen will. alle anderen jetzt auch wichtig sind. und wo ich bei allem wo jetzt um mich rum passiert, genau hinschauen will, noch weiter lernen will. mich weiterhin stärken, weiter zu mir finden will.
und das kann ich am besten mit all den beziehungen um mich rum. mit meinen freunden, mit all den männern, die jetzt plötzlich um mich rum auftauchen, weil ich eben wieder strahle.
da ist meine affaire l., den ich eigentlich immer wie mehr schätze. wie klar er ist. wie ehrlich. wie offen. wie direkt. da kann ich viel lernen. keine spielchen. aber dennoch mit respekt. unglaublich dass man so miteinander umgehen kann. ich denke, viele probleme im zwischenmenschlichen entstehen einfach, weil man nicht ehrlich miteinander ist. aus angst, den andern zu verletzen, zu brüskieren und damit zu verlieren. ehrlichkeit braucht mut. das gleiche hat mir meine nachbarsfreundin vorgelebt, wo sie mir ihre eifersucht eingestanden hat, und dennoch unsere freundschaft als wichtiger bewogen hat. das ist mein wichtigstes thema. von diesen menschen kann ich lernen. ich hab mein leben lang menschen gesucht, die mich so akzeptieren wie ich bin. und vielleicht war ich aber dazu zu wenig bereit, auch mal was einzustecken, von genau diesen menschen. diese bereitschaft will ich jetzt entwickeln. denn dann bin ich wirklich frei, und auf dem weg, vor allem MICH zu akzeptieren wie ich bin.
und da ist a. mit dem ich mich auf was eingelassen habe, wo ich eigentlich im vornhinein wusste, ich sollte nicht. weil er ein guter freund einer meiner besten freundinnen ist. und weil ich merkte, von ihm kommt viel. viel einnehmendes. und von mir wird nichts kommen. nie. ich hab ihn gewarnt: rechne nicht mit mir. dennoch hab ichs nicht gelassen. und jetzt merke ich: wie komm ich wieder aus dieser nummer raus. denn er lockt. mit blumen, mit wein, mit komplimenten, mit einer einladung in ein luxushotel. mit sich, mit allem. und dies setzt mich unter druck. ich versuchte, ihn zu bremsen. hab ihm geschrieben: take it easy. aber: er hört mich nicht. bei ihm geht der film ab. er ist ein erfolgreicher geschäftsmann. irgendwie komm auch ich mir jetzt vor wie ein geschäft. nur genug dafür arbeiten, dann wirds schon erfolgreich. ich mag ihn. er ist ein toller typ. aber, er gehört einer anderen welt an als ich. und das will ich nicht mehr. ich will ein mann, wo ich mich komplett wohl fühle, und er in mein umfeld passt. ich hab in zwei langjährigen beziehungen versucht, das immer auszugleichen. no way. das nächste mal muss es von anfang an passen. schwierig wirds ja wohl eh dann doch ein bisschen. aber ich kann jetzt schon fast nicht mehr nein sagen, bei a. und meine liebe nachbarsfreundin hat mir das heute ganz klar so gesagt. und sie hat recht. und da kommt mir was in den sinn, aus meiner kindheit:
meine erziehung war sehr autoritär. ich konnte nicht bestimmen, was ich essen oder anziehen wollte. in vielem musste man einfach so funktionieren. egal wie einem zu mute war. und daneben aber auch, die freiheiten, die kinder in den siebzigerjahren noch hatten. nachmittage lang irgendwo in der natur an bächen in wäldern, keiner wusste wo wir waren, wir spielten, sozialisierten uns, machten mutproben, grenzen uns aus und wieder ein, fielen in den bach, machten feuer und rauchten, machten blutsbrüderschaft und fesselten jemanden, klauten, irgendwo fand jemand sexheftchen, prügelten uns und nahmen aufeinander rücksicht. klingelten an der türe bei den nachbarskinder, ob sie auch raus kämen und spielten dem hauswart streiche. und vieles mehr. aber, nebst diesem riesen grossen freiraum, den wir hatten, war die erziehung wie gesagt autoritär, und da gabs 2 möglichkeiten. gehorchen, und somit oft die eigenen empfindungen unterdrücken, oder hinterrücks was machen. und beim im versteckten dann doch das tun, was man wollte, gabs auch zwei möglichkeiten: entweder ging das einem dann am arsch vorbei, oder aber, man hatte ein riesen schlechtes gewissen.
also. wie sollte ich da lernen, meine bedürfnisse anzumelden? meine grenzen zu setzten? zu mir zu stehen? nein zu sagen? zu sagen was ich gerne möchte? auf meine gefühle zu vertrauen? gar nicht. war nicht drin bei dieser erziehung.
also, hole ich das jetzt nach. denn trotz dieser erziehung, oder gerade wegen dieser, bin ich heute das geworden, was ich bin. und die bilanz punkto überlebensfähigkeit ist super. das potential zum glücklichsein riesig. aber es sind einfach noch ein paar punkte, die ich jetzt noch nachlernen muss-darf-kann-will.
ich freu mich darauf.
ich hab weiss gott gelitten, geweint, gejammert und all den schmerz ertragen. meditiert, lösungen gesucht, bücher gelesen, bin jeden tag aufgestanden, habe meinen job erledigt, mein leben gemacht, hab reflektiert, mit meinem psychologen geredet, mit freunden, mit meiner familie, hab gebloggt, gekämpft, bin aufgestanden, auf die schnautze gefallen, und das alles in einem dämmerschleier der trauer, der depression, des gefühls, die welt ist nicht mehr farbig, geschweige denn glänzend. hab einfach weiter gemacht, tag für tag, in der hoffnung, eines tages wird schon wieder morgenröte sein, aber eine hoffnung, die ich nicht gespürt habe, höchstens intellektuel erfasst, ohne es zu fühlen. genau so, wie ich das jetzt schreibe, wo ich es nur noch weiss, aber göttin sei dank nicht mehr fühle. aber ja, ich hab ja gesagt zu dem prozess, und im nachhinein, ist es gar nicht so lange gegangen. und was hat es mir genützt? jede menge.
zum beispiel, dass ich heute frei bin. frei zu entscheiden, mich selber zu sein. mich zu fühlen, glücklich zu sein. ich bin an dem punkt, wo ich mich als eigenständiger mensch voll und ganz empfinde. wow. ein riesen geschenk für mich. wo ich trotz meiner glückssträhne, dennoch die sensibilität erhalten habe, für die menschen um mich rum. wo ich glücklich sein kann und will, aber auch mein umfeld wahrnehmen will. alle anderen jetzt auch wichtig sind. und wo ich bei allem wo jetzt um mich rum passiert, genau hinschauen will, noch weiter lernen will. mich weiterhin stärken, weiter zu mir finden will.
und das kann ich am besten mit all den beziehungen um mich rum. mit meinen freunden, mit all den männern, die jetzt plötzlich um mich rum auftauchen, weil ich eben wieder strahle.
da ist meine affaire l., den ich eigentlich immer wie mehr schätze. wie klar er ist. wie ehrlich. wie offen. wie direkt. da kann ich viel lernen. keine spielchen. aber dennoch mit respekt. unglaublich dass man so miteinander umgehen kann. ich denke, viele probleme im zwischenmenschlichen entstehen einfach, weil man nicht ehrlich miteinander ist. aus angst, den andern zu verletzen, zu brüskieren und damit zu verlieren. ehrlichkeit braucht mut. das gleiche hat mir meine nachbarsfreundin vorgelebt, wo sie mir ihre eifersucht eingestanden hat, und dennoch unsere freundschaft als wichtiger bewogen hat. das ist mein wichtigstes thema. von diesen menschen kann ich lernen. ich hab mein leben lang menschen gesucht, die mich so akzeptieren wie ich bin. und vielleicht war ich aber dazu zu wenig bereit, auch mal was einzustecken, von genau diesen menschen. diese bereitschaft will ich jetzt entwickeln. denn dann bin ich wirklich frei, und auf dem weg, vor allem MICH zu akzeptieren wie ich bin.
und da ist a. mit dem ich mich auf was eingelassen habe, wo ich eigentlich im vornhinein wusste, ich sollte nicht. weil er ein guter freund einer meiner besten freundinnen ist. und weil ich merkte, von ihm kommt viel. viel einnehmendes. und von mir wird nichts kommen. nie. ich hab ihn gewarnt: rechne nicht mit mir. dennoch hab ichs nicht gelassen. und jetzt merke ich: wie komm ich wieder aus dieser nummer raus. denn er lockt. mit blumen, mit wein, mit komplimenten, mit einer einladung in ein luxushotel. mit sich, mit allem. und dies setzt mich unter druck. ich versuchte, ihn zu bremsen. hab ihm geschrieben: take it easy. aber: er hört mich nicht. bei ihm geht der film ab. er ist ein erfolgreicher geschäftsmann. irgendwie komm auch ich mir jetzt vor wie ein geschäft. nur genug dafür arbeiten, dann wirds schon erfolgreich. ich mag ihn. er ist ein toller typ. aber, er gehört einer anderen welt an als ich. und das will ich nicht mehr. ich will ein mann, wo ich mich komplett wohl fühle, und er in mein umfeld passt. ich hab in zwei langjährigen beziehungen versucht, das immer auszugleichen. no way. das nächste mal muss es von anfang an passen. schwierig wirds ja wohl eh dann doch ein bisschen. aber ich kann jetzt schon fast nicht mehr nein sagen, bei a. und meine liebe nachbarsfreundin hat mir das heute ganz klar so gesagt. und sie hat recht. und da kommt mir was in den sinn, aus meiner kindheit:
meine erziehung war sehr autoritär. ich konnte nicht bestimmen, was ich essen oder anziehen wollte. in vielem musste man einfach so funktionieren. egal wie einem zu mute war. und daneben aber auch, die freiheiten, die kinder in den siebzigerjahren noch hatten. nachmittage lang irgendwo in der natur an bächen in wäldern, keiner wusste wo wir waren, wir spielten, sozialisierten uns, machten mutproben, grenzen uns aus und wieder ein, fielen in den bach, machten feuer und rauchten, machten blutsbrüderschaft und fesselten jemanden, klauten, irgendwo fand jemand sexheftchen, prügelten uns und nahmen aufeinander rücksicht. klingelten an der türe bei den nachbarskinder, ob sie auch raus kämen und spielten dem hauswart streiche. und vieles mehr. aber, nebst diesem riesen grossen freiraum, den wir hatten, war die erziehung wie gesagt autoritär, und da gabs 2 möglichkeiten. gehorchen, und somit oft die eigenen empfindungen unterdrücken, oder hinterrücks was machen. und beim im versteckten dann doch das tun, was man wollte, gabs auch zwei möglichkeiten: entweder ging das einem dann am arsch vorbei, oder aber, man hatte ein riesen schlechtes gewissen.
also. wie sollte ich da lernen, meine bedürfnisse anzumelden? meine grenzen zu setzten? zu mir zu stehen? nein zu sagen? zu sagen was ich gerne möchte? auf meine gefühle zu vertrauen? gar nicht. war nicht drin bei dieser erziehung.
also, hole ich das jetzt nach. denn trotz dieser erziehung, oder gerade wegen dieser, bin ich heute das geworden, was ich bin. und die bilanz punkto überlebensfähigkeit ist super. das potential zum glücklichsein riesig. aber es sind einfach noch ein paar punkte, die ich jetzt noch nachlernen muss-darf-kann-will.
ich freu mich darauf.
gamine - am Freitag, 7. September 2012, 23:41
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ja, sie hält an, meine persönliche glückssträhne.
ich hab einen flug nach mallorca gebucht, für eine woche im oktober, wo mich meine schwester und ihre familie, welche eine finca gemietet haben, dort einladen, mit ihnen ferien zu machen, was mich besonderst freut daran, ist, dass mein herzkäfer, mein gottenmeitli und ich ein zimmer teilen werden, und so unsere beziehung nochmals vertiefen werden. das letzte mal als ich mit meiner schwester in den ferien war, war vor 10 jahren, da war sie frisch getrennt von ihrem mann, und die kleine 6 monate alt. jetz hat sie nen neuen mann und zwei weitere kinder :-).
dann habe ich einen flug nach bangkok gebucht, 5 wochen ums jahresende. eine freundin von mir und ihr mann kommen auch mit, aber nur für die halbe zeit, den rest werde ich, voraussichtlich alleine reisen. wie kuul ist denn das alles :-).
mit den nachbarsfreunden ist alles wieder super gut, gestern abend hatten wir die erste offizielle traumhauskauf-besprechung :-).
und..... da ist noch eine weitere männergeschichte :-). also, meine freundin u. hat ne party geschmissen. und ich freute mich sehr auf diese. ich wusste, ich werde viele leute kennen, weil seit jahren sind wir befreunden, von daher kenne ich auch ihren freundeskreis, aber diese leute treff ich halt eher nur, wenn sie was macht. tja, da bin ich da hingekommen, bester laune, hab die leute begrüsst, und da sass auch a. den ich seit über 10 jahren kenne, verschiedene tangenten haben sich da schon touchiert, aber nur immer am rande. er sass alleine an der bar, redete mit dem barkeeper, der ja auch zum fest gehörte, es war in einem lokal, das ein freund von u. führt. ich hab a. irgendwie fast nicht gekannt, aber ich wusste, hier und jetzt, an diesem fest, das kann nur a. sein. ich quatsche ihn an, wir waren etwa die zwei einzigen, die nicht paarweise erschienen sind, wir kamen rasch ins gespräch, und ja, wir verbrachten quasi die hauptzeit des abends zusammen. es war lustig. lustig, lustig. ein unbeschwerter, fröhlicher abend. ja und ersagte mir sachen wie: weisst du noch, vor ca. 10 jahren, als der ex von u. seinen 40 gefeiert hat, da haben wir lange miteinander geredet. (ich wusste das nicht mehr so ganz genau, ich war damals ziemlich betrunken und fühlte mich etwas einsam, weil kurz davor meine damalige, auch 8 jährige beziehung in die brüche ging, worüber ich zwar froh war, aber genau an diesem fest er mir gefehlt hat, weil ich mit ihm gemeinsam mit u. und d. befreundet war.) a. meinte, er hätte nachher ziemlich stress mit seiner frau gehabt. und übrigens, sie hätten sich vor kurzem getrennt, nach langen streitigkeiten. und er sei eigentlich erleichtert darüber. und er sagte mir ausserdem, dass er genau gewusst habe, dass er mich heute abend hier treffen würde. ja, es gab vibes. und auf einmal küsste er mich. ich war erstaunt. ab allem. was er mir da sagte, dass er mich küsste.... aber es war schön. hat mir gut getan. balsam für mein selbstbewusstsein. er wollte noch nach hause fahren, er müsse morgen arbeiten. tja da solle er besser nicht mehr so viel alk trinken. ich hätte morgen auch schule. müsse bald gehen. würde in der praxis schlafen.... irgendwann war klar, wir würden die nacht zusammen verbringen. und es war auch klar, wir müssten das bald in angriff nehmen, denn die nacht hätte nicht mehr so viele stunden. und, ich würde ihn nicht mit in die praxis nehmen. dies würde ich nicht machen. ausserdem sagte ich ihm: rechne nicht mit mir. das musst du wissen. eigentlich sollte ich das wohl nicht tun, mit dir. wir nahmen ein hotelzimmer. ein richtig tolles hotelzimmer. und es war einbisschen wie im film. und vieles war balsam für meine weiblichkeit. er musste dann in den sehr frühen morgenstunden los. ich blieb alleine im zimmer zurück. und es war einfach nur zauberhaft. in den weissen laken, mit einem lächeln auf den lippen, in diesem riesigen bett, in meiner stadt, und keiner wusste wo ich bin. früh am morgen stand ich auf, genoss es nochmals, gerade das leben, wie es im moment ist, so unglaublich super, raucht auf dem balkon eine zigi, duschte ausgiebig, hing noch ein bisschen im bademantel rum, sammelte meine sieben sachen zusammen, gab die zimmerkarten an der reception ab und stöckelte in die praxis, sonntag morgens um acht, begegnete einigen nachtschwärmern und frühaufsteher, zog mich um und fuhr zur schule.
ach göttin, ist das leben schön...
einzige frage: darf man einem menschen sehr nahe kommen, wenn man weis, es könnte ihm das herz brechen? oder muss frau, wenn sie solche vibes wahrnimmt, sich zurücknehmen? oder kann man ab einem gewissen alter sagen: wir sind alle erwachsen?
und, eins wird für mich klarer und klarer: ich will nicht mehr für einen man so viel zeit und energie geben. will nicht mehr so viel übernehmen von einem mann, wie ich in den letzten beiden beziehungen zu lasten meiner zeit und energie übernommen habe. sei er noch so schön und charmant ;-)
ich hab einen flug nach mallorca gebucht, für eine woche im oktober, wo mich meine schwester und ihre familie, welche eine finca gemietet haben, dort einladen, mit ihnen ferien zu machen, was mich besonderst freut daran, ist, dass mein herzkäfer, mein gottenmeitli und ich ein zimmer teilen werden, und so unsere beziehung nochmals vertiefen werden. das letzte mal als ich mit meiner schwester in den ferien war, war vor 10 jahren, da war sie frisch getrennt von ihrem mann, und die kleine 6 monate alt. jetz hat sie nen neuen mann und zwei weitere kinder :-).
dann habe ich einen flug nach bangkok gebucht, 5 wochen ums jahresende. eine freundin von mir und ihr mann kommen auch mit, aber nur für die halbe zeit, den rest werde ich, voraussichtlich alleine reisen. wie kuul ist denn das alles :-).
mit den nachbarsfreunden ist alles wieder super gut, gestern abend hatten wir die erste offizielle traumhauskauf-besprechung :-).
und..... da ist noch eine weitere männergeschichte :-). also, meine freundin u. hat ne party geschmissen. und ich freute mich sehr auf diese. ich wusste, ich werde viele leute kennen, weil seit jahren sind wir befreunden, von daher kenne ich auch ihren freundeskreis, aber diese leute treff ich halt eher nur, wenn sie was macht. tja, da bin ich da hingekommen, bester laune, hab die leute begrüsst, und da sass auch a. den ich seit über 10 jahren kenne, verschiedene tangenten haben sich da schon touchiert, aber nur immer am rande. er sass alleine an der bar, redete mit dem barkeeper, der ja auch zum fest gehörte, es war in einem lokal, das ein freund von u. führt. ich hab a. irgendwie fast nicht gekannt, aber ich wusste, hier und jetzt, an diesem fest, das kann nur a. sein. ich quatsche ihn an, wir waren etwa die zwei einzigen, die nicht paarweise erschienen sind, wir kamen rasch ins gespräch, und ja, wir verbrachten quasi die hauptzeit des abends zusammen. es war lustig. lustig, lustig. ein unbeschwerter, fröhlicher abend. ja und ersagte mir sachen wie: weisst du noch, vor ca. 10 jahren, als der ex von u. seinen 40 gefeiert hat, da haben wir lange miteinander geredet. (ich wusste das nicht mehr so ganz genau, ich war damals ziemlich betrunken und fühlte mich etwas einsam, weil kurz davor meine damalige, auch 8 jährige beziehung in die brüche ging, worüber ich zwar froh war, aber genau an diesem fest er mir gefehlt hat, weil ich mit ihm gemeinsam mit u. und d. befreundet war.) a. meinte, er hätte nachher ziemlich stress mit seiner frau gehabt. und übrigens, sie hätten sich vor kurzem getrennt, nach langen streitigkeiten. und er sei eigentlich erleichtert darüber. und er sagte mir ausserdem, dass er genau gewusst habe, dass er mich heute abend hier treffen würde. ja, es gab vibes. und auf einmal küsste er mich. ich war erstaunt. ab allem. was er mir da sagte, dass er mich küsste.... aber es war schön. hat mir gut getan. balsam für mein selbstbewusstsein. er wollte noch nach hause fahren, er müsse morgen arbeiten. tja da solle er besser nicht mehr so viel alk trinken. ich hätte morgen auch schule. müsse bald gehen. würde in der praxis schlafen.... irgendwann war klar, wir würden die nacht zusammen verbringen. und es war auch klar, wir müssten das bald in angriff nehmen, denn die nacht hätte nicht mehr so viele stunden. und, ich würde ihn nicht mit in die praxis nehmen. dies würde ich nicht machen. ausserdem sagte ich ihm: rechne nicht mit mir. das musst du wissen. eigentlich sollte ich das wohl nicht tun, mit dir. wir nahmen ein hotelzimmer. ein richtig tolles hotelzimmer. und es war einbisschen wie im film. und vieles war balsam für meine weiblichkeit. er musste dann in den sehr frühen morgenstunden los. ich blieb alleine im zimmer zurück. und es war einfach nur zauberhaft. in den weissen laken, mit einem lächeln auf den lippen, in diesem riesigen bett, in meiner stadt, und keiner wusste wo ich bin. früh am morgen stand ich auf, genoss es nochmals, gerade das leben, wie es im moment ist, so unglaublich super, raucht auf dem balkon eine zigi, duschte ausgiebig, hing noch ein bisschen im bademantel rum, sammelte meine sieben sachen zusammen, gab die zimmerkarten an der reception ab und stöckelte in die praxis, sonntag morgens um acht, begegnete einigen nachtschwärmern und frühaufsteher, zog mich um und fuhr zur schule.
ach göttin, ist das leben schön...
einzige frage: darf man einem menschen sehr nahe kommen, wenn man weis, es könnte ihm das herz brechen? oder muss frau, wenn sie solche vibes wahrnimmt, sich zurücknehmen? oder kann man ab einem gewissen alter sagen: wir sind alle erwachsen?
und, eins wird für mich klarer und klarer: ich will nicht mehr für einen man so viel zeit und energie geben. will nicht mehr so viel übernehmen von einem mann, wie ich in den letzten beiden beziehungen zu lasten meiner zeit und energie übernommen habe. sei er noch so schön und charmant ;-)
gamine - am Montag, 3. September 2012, 22:06