mein geschäft hat einen hauptbetriebszweig, einen nebenzweig und sonst noch so einiges. vor allem auch viele ideen, die nur so darauf warten, verwirklicht zu werden.
der hauptzweig ist auf einem ganz guten weg. ich muss dran sein und bleiben, aber er gedeiht.
der nebenzweig sind die malkurse, und die sind momentan aufs eis gelegt. gründe: 1. schwierige kinder und schwierige eltern und für mich kein team, keine austauschfläche etc. ehrlich gesagt bin ich zeitweise auch geschwommen, aber es war lehrreich und spannend, hat mir aber extrem viele kräfte geraubt. 2. wenig zeit und lust zum werbung machen und irgendwie ist's auch nicht von selber gelaufen. 3. das atelier stimmt nicht mehr ganz. früher hab ich in dem haus gewohnt, jetzt wohn ich weit weg und kenn die leute nicht so gut in dem haus und weiss nicht wie sie mir gegenüber stehen. im winter ist's kalt und dunkel und es hat nur ein plumpsklo und sonst noch ein paar nachteile, dafür aber mega idyllisch, aber ich glaub, ich muss einfach das haus mal loslassen. 4. mit den erwachsenen bin ich auch nicht ganz klar gekommen, weil ich meine rolle nicht klar definiert habe und zwischen malleiterin und kollegin und selber malende hin und her geswitcht habe.
aber irgendwie ist mir auch klar, dass ich doch weitermachen will. ich weiss nur noch nicht wie.
ausserdem hab ich gemerkt, dass ich zwar jetzt anderthalb jahre hier wohne, aber noch null soziales umfeld habe, dies hab ich noch dort wo ich die praxis habe und früher gewohnt. und es ist vielleicht jetzt mal an der zeit, mich hier niederzulassen.
also hab ich mich nun für einen malkurs angemeldet. einen der nach ähnlichen prinzipien geführt wird wie ich es tat. und nun hab ich bei der anmeldung aber nicht gesagt, dass ich selber schon malkurse gegeben habe und dafür ausgebildet bin. und weil ich ein ehrlicher mensch bin und anderen gegenüber auch offen auftreten will, bin ich nicht sicher, ob ich es nicht doch hätte sagen sollen. aber ich möchte auch, dass die malleiterin unbefangen auf mich zukommen kann.
manchmal frag ich mich, warum ich mir auch über alles und noch das kleinste so viele gedanken mache.
aber ich freu mich riesig auf den kurs! und das bekommt jetzt das hauptgewicht.
der hauptzweig ist auf einem ganz guten weg. ich muss dran sein und bleiben, aber er gedeiht.
der nebenzweig sind die malkurse, und die sind momentan aufs eis gelegt. gründe: 1. schwierige kinder und schwierige eltern und für mich kein team, keine austauschfläche etc. ehrlich gesagt bin ich zeitweise auch geschwommen, aber es war lehrreich und spannend, hat mir aber extrem viele kräfte geraubt. 2. wenig zeit und lust zum werbung machen und irgendwie ist's auch nicht von selber gelaufen. 3. das atelier stimmt nicht mehr ganz. früher hab ich in dem haus gewohnt, jetzt wohn ich weit weg und kenn die leute nicht so gut in dem haus und weiss nicht wie sie mir gegenüber stehen. im winter ist's kalt und dunkel und es hat nur ein plumpsklo und sonst noch ein paar nachteile, dafür aber mega idyllisch, aber ich glaub, ich muss einfach das haus mal loslassen. 4. mit den erwachsenen bin ich auch nicht ganz klar gekommen, weil ich meine rolle nicht klar definiert habe und zwischen malleiterin und kollegin und selber malende hin und her geswitcht habe.
aber irgendwie ist mir auch klar, dass ich doch weitermachen will. ich weiss nur noch nicht wie.
ausserdem hab ich gemerkt, dass ich zwar jetzt anderthalb jahre hier wohne, aber noch null soziales umfeld habe, dies hab ich noch dort wo ich die praxis habe und früher gewohnt. und es ist vielleicht jetzt mal an der zeit, mich hier niederzulassen.
also hab ich mich nun für einen malkurs angemeldet. einen der nach ähnlichen prinzipien geführt wird wie ich es tat. und nun hab ich bei der anmeldung aber nicht gesagt, dass ich selber schon malkurse gegeben habe und dafür ausgebildet bin. und weil ich ein ehrlicher mensch bin und anderen gegenüber auch offen auftreten will, bin ich nicht sicher, ob ich es nicht doch hätte sagen sollen. aber ich möchte auch, dass die malleiterin unbefangen auf mich zukommen kann.
manchmal frag ich mich, warum ich mir auch über alles und noch das kleinste so viele gedanken mache.
aber ich freu mich riesig auf den kurs! und das bekommt jetzt das hauptgewicht.
gamine - am Montag, 1. September 2008, 19:17 - Rubrik: la vie et moi
meine freundin u. hatte plötzlich eine borderlinerin als assistentin auf den job. zuerst war sie sich nicht ganz bewusst, was da auf sie zukommt, und so haben sich die 2 frauen angefreundet, aber die andere hat dann extrem angefangen zu klammern, halt schon nicht mehr normal. es kamen ein paar ziemlich psycho-attacken und meine freundin u. war gefordert, die ganze geschichte wieder grad zu biegen.
dies gelang ihr nach längerem auch und die borderlinerin erklärte ihr von ihrem ringsystem, nachdem sie lebt. weil sie sich bewusst ist, dass ihr das feeling von nähe und distanz zu menschen im gesunden menschenverstand fehlen hat sie das ringsistem. und kategorisiert so die leute, bis zu welchem ring sie die leute in ihrem umfeld an sich ranlassen kann. u. verstand das sofort und erklärte ihr: okay, dann tu mich einfach wieder nen ring weiter nach aussen. worauf sie sagte: aber nein, dann bist du ja so wie die anderen mitarbeiter. U.: ja, das ist auch richtig so.
seitdem ist das ringsystem in vielen gesprächen mit u. und mir beteiligt. es ist eine super metapher für einige sachen genauer auszudrücken. und für mich machte es auch vieles einfacher im umgang mit menschen. borderline sei dank.
dies gelang ihr nach längerem auch und die borderlinerin erklärte ihr von ihrem ringsystem, nachdem sie lebt. weil sie sich bewusst ist, dass ihr das feeling von nähe und distanz zu menschen im gesunden menschenverstand fehlen hat sie das ringsistem. und kategorisiert so die leute, bis zu welchem ring sie die leute in ihrem umfeld an sich ranlassen kann. u. verstand das sofort und erklärte ihr: okay, dann tu mich einfach wieder nen ring weiter nach aussen. worauf sie sagte: aber nein, dann bist du ja so wie die anderen mitarbeiter. U.: ja, das ist auch richtig so.
seitdem ist das ringsystem in vielen gesprächen mit u. und mir beteiligt. es ist eine super metapher für einige sachen genauer auszudrücken. und für mich machte es auch vieles einfacher im umgang mit menschen. borderline sei dank.
gamine - am Montag, 1. September 2008, 18:46 - Rubrik: la vie et moi
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