eigentlich hätte ich ein bisschen fernsehen wollen heut abend, oder was lernen. anstelle dessen höre ich nur musik und denke an ihn. es ist so schön...
ausserdem hab ich heute um ca. viertel nach fünf bei mir vor dem haus gleichzeitig den vollmond aufgehen und die sonne untergehen sehen.
das leben ist so schön..
leider nicht immer für alle. morgen ist die beerdigung vom vater vom ex. meine schwester begleitet mich. zum glück war ich ihn kürzlich noch besuchen...
ausserdem hab ich heute um ca. viertel nach fünf bei mir vor dem haus gleichzeitig den vollmond aufgehen und die sonne untergehen sehen.
das leben ist so schön..
leider nicht immer für alle. morgen ist die beerdigung vom vater vom ex. meine schwester begleitet mich. zum glück war ich ihn kürzlich noch besuchen...
gamine - am Montag, 29. Oktober 2012, 21:55
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irgendwo hab ich in einem beitrag geschrieben, als ich dachte, ich sei in a. verliebt, dass ich erstaunt bin, dass sich das fast so anfühlt wie liebeskummer. jetzt weiss uch, ich hab mich geirrt, es war nicht liebe. es war mehr angst. dass ich das selbe spiel nochmals mitmache wie in meinen beiden letzten beziehungen. und das wärs geworden mit a. ich hätte mich zu sehr anpassen müssen, weil er als mensch zu verschieden ist von mir, zu verschieden von dem wonach ich mich sehne. denn jetzt weiss ich, was mich erfüllt. nämlich das, wo ich fühle, wenn ich mit d. zusammen bin. so muss er sein. genau so woe d. ist. so sensibel und emotional. so offen und in einer annehmenden haltung. mit so einem menschen will ich mich in liebe verbinden, wo man achtvoll miteinander umgeht, feinfühlig. wo ich meine besten seiten leben kann, mein bestes geben kann.
dass unsere leben schwer vereinbar sind spielt keine rolle. dass er vom leben gezeichnet aussieht auch nicht. für mich ist er noch immer winderschön.
ich muss jetzt einfach vertrauen haben, in mich, in die zukunft, in uns, ins leben. mich wertvoll genug fühlen, für dieses wunderschöne geschenk. und dieses tiefe, warme gefühl in mir geniessen... und dankbar sein, dass ich jetzt weiss, was ich leben will in einer beziehung. diese qualität....
dass unsere leben schwer vereinbar sind spielt keine rolle. dass er vom leben gezeichnet aussieht auch nicht. für mich ist er noch immer winderschön.
ich muss jetzt einfach vertrauen haben, in mich, in die zukunft, in uns, ins leben. mich wertvoll genug fühlen, für dieses wunderschöne geschenk. und dieses tiefe, warme gefühl in mir geniessen... und dankbar sein, dass ich jetzt weiss, was ich leben will in einer beziehung. diese qualität....
gamine - am Freitag, 26. Oktober 2012, 13:10
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der vater einer freundin von mir ist gestorben. mit 80 und er war bereit dazu. sie hat mir gesagt, ich brauche nicht an die beerdigung zu kommen, sie habe ja eh keine zeit für mich, das hätte sie all ihren freunden gesagt.
ich ging trotzdem, weil ich es eine frage des respekts finde, ihrem vater die letzte ehre zu erweisen und es wohl auch darum geht, einfach da zu sein, in einem schwierigen monent.
und ich bin so froh, bin ich gewesen. es war eine schöne abdankung, und ich habe einen einblick in das leben meiner freundin und ihrer familie bekommen, den mich ihr noch ein stück näher gebracht hat.
er hat seinen lebenslauf selber verfasst, in stichworten. aber es gab so vieles zwischen den zeilen. und es wurde eine geschichte gelesen, die er selber verfasst hat. zum singen standen alle trauergäste auf. es war einfach tröstlich schön und berührend.
ich bin eigentlich ein spiritueller mensch, ubd funde es so schade, dass die kirche nicht offener ist für die heutige gesellschaft, es täte mir und vielen anderen menschen wohl so gut.
ich ging trotzdem, weil ich es eine frage des respekts finde, ihrem vater die letzte ehre zu erweisen und es wohl auch darum geht, einfach da zu sein, in einem schwierigen monent.
und ich bin so froh, bin ich gewesen. es war eine schöne abdankung, und ich habe einen einblick in das leben meiner freundin und ihrer familie bekommen, den mich ihr noch ein stück näher gebracht hat.
er hat seinen lebenslauf selber verfasst, in stichworten. aber es gab so vieles zwischen den zeilen. und es wurde eine geschichte gelesen, die er selber verfasst hat. zum singen standen alle trauergäste auf. es war einfach tröstlich schön und berührend.
ich bin eigentlich ein spiritueller mensch, ubd funde es so schade, dass die kirche nicht offener ist für die heutige gesellschaft, es täte mir und vielen anderen menschen wohl so gut.
gamine - am Mittwoch, 24. Oktober 2012, 11:19
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wo ich bin. in der situation, wie sie ist. geniessen, mich freuen. und nicht schon traumschlösser spinnen. es auf mich zukommen lassen, rein spüren, echt sein. bei mir bleiben.
denn: es ist wunderschön, was passiert. ein bisschen schwierig vielleicht auch, weil es so viele geschichten schon gibt, in meinem lebensbuch, und in seinem auch. und auch gemeinsame. aber das ist vorbei. die prägung versuchen auszuwischen, und frei und unbefangen fühlen und leben, was jetzt ist. und es ist fein und zart und schön.
denn: es ist wunderschön, was passiert. ein bisschen schwierig vielleicht auch, weil es so viele geschichten schon gibt, in meinem lebensbuch, und in seinem auch. und auch gemeinsame. aber das ist vorbei. die prägung versuchen auszuwischen, und frei und unbefangen fühlen und leben, was jetzt ist. und es ist fein und zart und schön.
gamine - am Dienstag, 23. Oktober 2012, 16:49
endlich möchte ich erwachsen werden. und morgen ist einmal mehr die gelegenheit dazu. ich treffe mich mit d. dem mann, mit dem ich schon so viele phasen hatte. dem mann, der mich berührt und anzieht wie kein anderer. ich treffe mich jetzt zum zweiten mal mit dem mann, der mir auf einer ebene so wichtig ist, dass ich fast paralellisiert bin manchmal mit ihm zusammen. blockiert, still, leeres hirn. seinen geruch wahrnehme und ihn fressen könnte.
auf der anderen seite aber genau weiss, obwohl wir wohl sowas wie seelenverwandt sind, wir uns seit 25 jahren kennen, doch nicht wissen, wer der andere ist. wie er tickt, was er denkt.
ich wünsche mit, erwachsen zu werden, dass ich mich ihm endlich zeigen kann. ihm endlich sagen kann, was ich denke, ihm gegenüber empfinde, wer ich bin. erwachsen genug, darauf zu vertrauen, dass ich gut genug bin für ihn. darauf zu vertrauen, dass er mir immernoch gefällt, wenn ich den mut habe, genau hinzuschauen, wer er eigentlich wirklich ist, und meine projektionen zurücknehme.
mich endlich von ihm befreien und die geschichte abschliessen, wenn es eine täuschung war. oder aber, mich wagen mich ihm zu öffnen, damit wir endlich die bindung miteinander eingehen können, die in der luft schwirrt, seit ich ihn kenne.
ich wünsche mir, erwachsen genug zu werden, den unterbelichteten anteil meines selbstbewusstseins endlich auch in die sonne stellen zu können.
auf der anderen seite aber genau weiss, obwohl wir wohl sowas wie seelenverwandt sind, wir uns seit 25 jahren kennen, doch nicht wissen, wer der andere ist. wie er tickt, was er denkt.
ich wünsche mit, erwachsen zu werden, dass ich mich ihm endlich zeigen kann. ihm endlich sagen kann, was ich denke, ihm gegenüber empfinde, wer ich bin. erwachsen genug, darauf zu vertrauen, dass ich gut genug bin für ihn. darauf zu vertrauen, dass er mir immernoch gefällt, wenn ich den mut habe, genau hinzuschauen, wer er eigentlich wirklich ist, und meine projektionen zurücknehme.
mich endlich von ihm befreien und die geschichte abschliessen, wenn es eine täuschung war. oder aber, mich wagen mich ihm zu öffnen, damit wir endlich die bindung miteinander eingehen können, die in der luft schwirrt, seit ich ihn kenne.
ich wünsche mir, erwachsen genug zu werden, den unterbelichteten anteil meines selbstbewusstseins endlich auch in die sonne stellen zu können.
gamine - am Freitag, 19. Oktober 2012, 15:49