erstaunt über die heftigkeit der körperlichen symptome. die starken schmerzen im magen und das stechen im herzen. das hin und her der gedanken, die gefühlsachterbahn. trotz allem ein langsames begreifen, das ich das vielleicht doch überleben werde. erklärungen suchen, verständnis, hintertüren. bis die erkenntnis kommt: er will dich einfach nicht mehr, glaub das jetzt einfach mal. scheisse. die rolle der verschmähten tut zusätzlich ungut. zum glück nehm ich bei kummer ab und nicht zu. das fehlte noch. das umfeld tut gut, trägt mich. in den schlaf heulen ist noch besser als nicht mehr schlafen können wie am anfang. wissen, schon bald mal werde ich wieder glücklich sein, das liegt in meiner natur. und also gut. durch diesen sumpf geh ich jetzt. ich wehr mich nicht mehr dagegen...