ich brauch per anfang 2006 nen neuen raum. das haus, wo sich mein atelier befindet wird verkauft. ich gehöre zu den menschen, die der überzeugung sind, es ist schon gut wie es kommt. also soll ich nun bitteschön nicht traurig sein oder hadern oder angst haben, sondern darauf bauen: ich finde was besseres. denn der grosse vorteil war: mietfrei. aber sonst ganz viele nachteile. damit das universum weis, was es mir zufallen lassen soll, hier eine genaue beschreibung:
per 1.1.06
raum ca. 16 - 25 m2, wenn kleiner mit nebenraum
umbau möglich (malwände installieren)
alter holzboden, der farbig werden darf
stromanschluss
fliessendes wasser von vorteil
miete 50 - 100 franken inkl. nk
toilettenbenützung, für kinder alleine erreichbar
gute lage, d.h. von kindern zu fuss erreichbar
gleicher ort wie jetzt
herzlichen dank
per 1.1.06
raum ca. 16 - 25 m2, wenn kleiner mit nebenraum
umbau möglich (malwände installieren)
alter holzboden, der farbig werden darf
stromanschluss
fliessendes wasser von vorteil
miete 50 - 100 franken inkl. nk
toilettenbenützung, für kinder alleine erreichbar
gute lage, d.h. von kindern zu fuss erreichbar
gleicher ort wie jetzt
herzlichen dank
gamine - am Mittwoch, 2. November 2005, 12:00 - Rubrik: selfworkwomen
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mein vater wird sechzig jahre alt, nächstens. da ich in der kindheit bei geschenken entweder
1. ausgelacht wurde (da hatte ich ihm ein gedicht geschrieben, ca. 8-jährig damals: "wer nicht geizig ist ist auch glücklich" keine ahnung wie ich darauf kam, und ich hab von hand sogar ein täschchen genäht um das brieflein reinzutun) Heut versteh ich warum erwachsene in so situationen lachen. damals hat mich das ziemlich angeschissen.
2. komisch geguckt wird, als ich ihm ein kinderbuch schenkte, ca. 22 jährig, eins von frederik und wie er die welt sah, so ne maus die nur rumträumt und nicht futtersammelt für den winter, und die mäuse mucken auf und schneiden den fredi, als aber im winter nichts mehr zu futtern da ist und die mäuslein allesamt fast sterben, kommt frederick auf den plan, und erzählt in den wärmsten und buntesten farben seine durch den sommer gesammelten geschichten und so die mäuseschar vorm kältetod rettet. ich hab damals wirklich gedacht dieses buch könnte die kluft zwischen uns verkleinern und er würde wenigstens nen hauch von mir verstehen lernen. leider nix gewesen. heut ist das auch okeh.
3. nicht mal merci gesagt wird für geschenke normaler art. das paket solange von aussen geknetet und geschüttelt wird bis der inhalt erraten werden kann und dann mit einem schlichten: "aha, die angeri..." kommentiert wird, was mich dazu bewegt hat, in den letzten jahren, aussert ne wurst zu weihnachten gar nichts mehr zu schenken.
ja und eben, mit 60 roll ich für mich das thema wieder ein bisschen auf und ich bin jetzt schon gespannt, welche lösung ich diesmal finden werde.
insbesondere da ich letztens auch an nem 60igsten war, und dem jubliar ne torte gebacken und mit 60 kerzen erleuchtet, häppi börsdei singend in den raum kam. dieser war zu tränen gerührt und sagte es sei seine erste geburitorte in seinem leben. bei obgenanntem wurde dies auch bereits probiert, in früheren jahren. aber das küchlein wurde nicht mal für seine schmackhaftigkeit gerühmt, geschweige denn ein merci gehaucht.
bäh, ich merk es tönt ein bisschen bitter. dabei hab ich gemeint ich hätte es jetzt raus. aber es geht schon. vielleicht kann ich beim 70 die geschichte mit noch mehr witz erzählen.
1. ausgelacht wurde (da hatte ich ihm ein gedicht geschrieben, ca. 8-jährig damals: "wer nicht geizig ist ist auch glücklich" keine ahnung wie ich darauf kam, und ich hab von hand sogar ein täschchen genäht um das brieflein reinzutun) Heut versteh ich warum erwachsene in so situationen lachen. damals hat mich das ziemlich angeschissen.
2. komisch geguckt wird, als ich ihm ein kinderbuch schenkte, ca. 22 jährig, eins von frederik und wie er die welt sah, so ne maus die nur rumträumt und nicht futtersammelt für den winter, und die mäuse mucken auf und schneiden den fredi, als aber im winter nichts mehr zu futtern da ist und die mäuslein allesamt fast sterben, kommt frederick auf den plan, und erzählt in den wärmsten und buntesten farben seine durch den sommer gesammelten geschichten und so die mäuseschar vorm kältetod rettet. ich hab damals wirklich gedacht dieses buch könnte die kluft zwischen uns verkleinern und er würde wenigstens nen hauch von mir verstehen lernen. leider nix gewesen. heut ist das auch okeh.
3. nicht mal merci gesagt wird für geschenke normaler art. das paket solange von aussen geknetet und geschüttelt wird bis der inhalt erraten werden kann und dann mit einem schlichten: "aha, die angeri..." kommentiert wird, was mich dazu bewegt hat, in den letzten jahren, aussert ne wurst zu weihnachten gar nichts mehr zu schenken.
ja und eben, mit 60 roll ich für mich das thema wieder ein bisschen auf und ich bin jetzt schon gespannt, welche lösung ich diesmal finden werde.
insbesondere da ich letztens auch an nem 60igsten war, und dem jubliar ne torte gebacken und mit 60 kerzen erleuchtet, häppi börsdei singend in den raum kam. dieser war zu tränen gerührt und sagte es sei seine erste geburitorte in seinem leben. bei obgenanntem wurde dies auch bereits probiert, in früheren jahren. aber das küchlein wurde nicht mal für seine schmackhaftigkeit gerühmt, geschweige denn ein merci gehaucht.
bäh, ich merk es tönt ein bisschen bitter. dabei hab ich gemeint ich hätte es jetzt raus. aber es geht schon. vielleicht kann ich beim 70 die geschichte mit noch mehr witz erzählen.