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mal wieder neue perspektiven. der vermieter will jetzt das traumhaus endgültig verkaufen, und würde mir auch nur meine hälfte verkaufen, und den nachbarn weiterhin ihre hälfte vermieten, sollten diese nicht kaufbereit sein! wunderbar. so hängt der hauskauf nun nicht mehr von den nachbarn und unserem verhältnis ab, sondern ich kann so oder so meine hälfte kaufen :-). also werde ich wohl das nächste jahr als hausbesitzerin starten! wie schön ist denn das!!!

dann bin ich jetzt doch zur diplomprüfung im november zugelassen, obwohl ich mein chinapraktikum abgesagt habe, und mir so noch einige praktikumsstunden fehlen. aber: es werden mir stunden angerechnet, die ich in meiner praxis bereits arbeite! so super. so bin ich auch gezwungen, noch ein bisschen genauer zu arbeiten und exakter zu dokumentieren, was mir nur gut tun wird, dies ist mein schwachpunkt.

und da die regelungen zum praktizieren kantonal geregelt sind und für den kanton, wo ich die praxis habe, strenge richtlinien gelten und in meinem wohnkanton aber keine, will ich vorallem nun auf die krankenkassenanerkennung hin arbeiten, und dann in meinem wohnkanton offiziell als akupunkteurin arbeiten, und in meiner bisherigen praxis neukunden für massage an meine neue praxisuntermieterin weitergeben. einen raum wird sich wohl finden lassen, entweder bei einem hausarzt und mit ihm zusammenarbeiten, oder irgendwo in einer bestehenden alternativmedizinpraxis mich tageweise einmieten.

ach ich bin wieder hochmotiviert. auch weil ich mich jetzt hinter die diplomarbeit setzen muss und wieder mehr den kopf bei der arbeit haben muss und so auch weniger fokus auf meinen schatz und seine kinder habe, denn diese sollen müssen dürfen ihre probleme selber lösen....

jetzt ist mal wieder ein ganz guter zeitpunkt in meinem leben. alles läuft glatt und die wege zu den zielen sind spannend... dankbarkeit macht sich breit....

heute habe ich solch düstere stimmung, ich wünschte es würde aus kübeln giessen, dies würde dazu passen und somit meine stimmung ausgleichen. gut ist es wenigstens bewölkt...

sitze am compi und beginne endlich meine buchhaltung 2012. erinnerungen an die zeit, als ich noch kaufmännische angestellte war, kommen hoch. im vergleich zu heute war das ein easy leben. damals hab ich es kaum mehr ertragen, ich fand mich einfach unbefriedigt. heute schaue ich fast schon wehmütig darauf zurück, denn es war ein ganz einfaches leben. huch, das erschreckt mich, dass ich so denke.

ich trage einfach zuviel verantwortung momentan. geschäftlich, in der beziehung und auch sonst in meinem privatleben...

irgendwann wird's einfacher, bestimmt.

denn erfüllend ist es schon. einfach so verdammt erwachsen...

heute thema: ich mute d. und seiner tochter zu, ihr schicksal zu tragen. gleichzeitig merke ich, ich sollte endlich anfangen, mir selber zuzumuten, dass ich fähig bin mein schicksal zu tragen...

mit der frage will ich weiter ein wenig unterwegs sein: was ist mein schicksal?

einmal mehr, abgeben und vertrauen haben. dass alles so kommt, wie es für alle am besten ist. ist es richtig, dass ich das haus kaufe, wird alles klappen, wenn nicht, gibt es ne besere lösung. lustig, wenn ich so diese haltung habe, merke ich auch, dass es nicht so ne rolle spielt. wichtig ist mehr, dass ich ein gutes gefühl habe, bereits jetzt. dort liegt meine entscheidung...

wieer mit meiner schwester, und ich hab mich so sehr darauf gefreut und es hat so spass gemacht, und zuhause zurück erwartet mich eine halbe depression.

einfach mit leichtem rucksack loslaufen und nichts als diesem pilgerweg folgen müssen, die natur geniessen, auch wenns kalt und regnerisch ist, sich keine gedanken machen über irgendwas, nur übers leben und pilgern philosopieren, lachen, den körper wahrnehmen, weiter gehen, atmen, den blick schweifen lassen. herrlich, leicht und sorgenfrei. im moment sein.

zurück im alltag, alle verpflichtungen und unstimmigkeiten die einen drücken extrem spürbar. krass. also gilt es vertrauen sammeln, dass schon alles gut kommt. der grösste druck ist die wohnsituation. die angst dass ich hier doch noch raus muss, gepaart mit der angst, dass es nicht mehr wirklich stimmig werden wird hier, gepaart mit der angst, nichts paradiesisches zu finden.

also: vertrauen, vertrauen, vertrauen. ins leben, dass es immer weitergeht und wenn ein weg vorbei ist, dann nur weil ein noch besserer wartet....

und das wieder einmal spüren, dass ich zu niemandem gehöre. noch nicht wirklich zu d., aber auch nicht mehr wirklich zu meinen nachbarn. aber ich habe noch meine familie, meine freunde und mich selber und beides sind illusionen. wir sind alle miteinander verbunden, aber jeder halt für sich in seinem körper.

spannend, dass es immer die selben themen sind....

und ja, ich will länger und mehr pilgern gehen. es ist ja sowas von schön :-)

 

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