heute, als ich d. zur arbeit brachte, hatte ich noch ein viertelstündchen zeit, dort ein kaffee zu trinken. es war noch alles aufgestuhlt, quasi feierabendstimmung, noch. und da z
traffen mich die erinnerungen mit einer solchen gewalt, dass ich es kaum aushalten konnte. er und ich, vor 10 jahren, nächtelang in dieser beiz, uns küssend und rauchend und trinkend, ertrinkend...
ich sagte es ihn, er sagte: ja, hier bist du jeweils gesessen, und zeigte auf eine ecke des tresens. ich sagte, es komme mir vor, wie in einer anderen welt, einem anderen leben und habe nichts mit heute zu tun. er sagte: ja, damals war es noch nicht zeit. ich sagte: ja, vielleicht musste es einfach sein, damit wir uns daran erinnern und es jetzt zeit sein konnte, zusammenzukommen...
jetzt, wo och wieder bei mir in der praxis bis wird mir bewusst: zum glück war es damals noch nicht zeit. denn die letzten 10 jahre waren bisher die besten meines lebens. und ich denke, ich wäre heute nicht da, wo ich bin, wäre ich seit damals an seiner seite gewesen...
traffen mich die erinnerungen mit einer solchen gewalt, dass ich es kaum aushalten konnte. er und ich, vor 10 jahren, nächtelang in dieser beiz, uns küssend und rauchend und trinkend, ertrinkend...
ich sagte es ihn, er sagte: ja, hier bist du jeweils gesessen, und zeigte auf eine ecke des tresens. ich sagte, es komme mir vor, wie in einer anderen welt, einem anderen leben und habe nichts mit heute zu tun. er sagte: ja, damals war es noch nicht zeit. ich sagte: ja, vielleicht musste es einfach sein, damit wir uns daran erinnern und es jetzt zeit sein konnte, zusammenzukommen...
jetzt, wo och wieder bei mir in der praxis bis wird mir bewusst: zum glück war es damals noch nicht zeit. denn die letzten 10 jahre waren bisher die besten meines lebens. und ich denke, ich wäre heute nicht da, wo ich bin, wäre ich seit damals an seiner seite gewesen...
gamine - am Freitag, 30. November 2012, 11:06
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soll ich, oder soll ich nicht...
gamine - am Donnerstag, 29. November 2012, 09:26
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wir sind ja auch freunde. und leben vierjahre eng zusammen. und sie war da, als ich am bidenlag. aufopferungsvoll war sie da. dann wurde es schwierig, weil sie eifersüchtig war, weil ich mich mit ihrem freund noch besser verstand. dann wars wieder gut. und alle hofften, ich hätte bald wieder eine liebe, damit ich nicht mehr so "gefährlich" bin.
das ist jetzt soweit. und irgendwie spüre ich, es ist doch wieder etwas nicht gut. es kommen so vibes. ich möchte sie ignorieren, kann es aber nicht, und will eigentlich auch nicht. vielleicht könnte ich ja noch wieder was lernen. tja, was könnte im busch sein?
- weil ich ihn ihnen noch nicht vorgestelkt habe.
- weil ich wieder im haushalt was verschlampt habe.
- weil sie grundsätzlich nichts mehr über meine männergeschichten hören mag
- weil sie doch noch eifersüchtig ist wegen ihrem freund
das ist jetzt soweit. und irgendwie spüre ich, es ist doch wieder etwas nicht gut. es kommen so vibes. ich möchte sie ignorieren, kann es aber nicht, und will eigentlich auch nicht. vielleicht könnte ich ja noch wieder was lernen. tja, was könnte im busch sein?
- weil ich ihn ihnen noch nicht vorgestelkt habe.
- weil ich wieder im haushalt was verschlampt habe.
- weil sie grundsätzlich nichts mehr über meine männergeschichten hören mag
- weil sie doch noch eifersüchtig ist wegen ihrem freund
gamine - am Dienstag, 27. November 2012, 19:27
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der rebell in mir ist mal wieder aufgetaucht und volles rohr in aktiongetreten. zum glück bin ich 40 und hatte es wenigstens soweit imgriff, dass ich kein geschirr zerschlug und für mich selber getobt habe, notabene mit freund alk, aber dann doch wieder erwacht bin.
es war so, dass mir einfach alles zuviel wurde. seine kinder, seine arbeit, sein leben und die kurzen momente des glücks, das wir zu zweit teilen können, und wenns dann soweit ist, es uns ungewohnt vorkommt.
übersehen habe ich, dass mein eigenes leben bereits vollbepackt ist, ich jetzt 4 woe hintereinander in der schule sitze, und dann nach thailand verschwinde. auch er hätte allen grund, sich zu beklagen.
in meinen emotionen bekam ich einfach nur mal wieder den fluchtreflex. in meinem wutanfall habe ich keine lösungen mehr gesehen. übersehen, dass ich es bin, die nicht dort schlafen will, wenn die jüngere da ist. er hat das nie gesagt.
tja, ich bin rechtzeitig erwacht und zur vernunft gekommen. zum glück. bin wieder bereit, mich mit ihm verbunden zu fühlen, meine alten muster aufzulösen. denn es ist nichts als die wut darüber, nicht das wichtigste zu sein. was man nie ist, in einer familie mit drei kindern. und nun merke ich, egal, ich bin das wichtigste, einfach am richtigen platz.
und: er ist wirklich ein ganz wunderbarer mensch. und ich hab mir versprochen und ihm das auch gesagt, dass ich es diesmal nicht versiffen will, wie wie zehn jahren. damals ist von ihm zu wenig bis nichts gekommen, aussert seinen immer offenen armen, und so bin ich davongelaufen. jetzt, 10 jahre später, kommt von ihm so viel es ihm nur möglich ist, und ich, verdammt noch mal, laufe jetzt nicht nochmals einfach so davon...
es war so, dass mir einfach alles zuviel wurde. seine kinder, seine arbeit, sein leben und die kurzen momente des glücks, das wir zu zweit teilen können, und wenns dann soweit ist, es uns ungewohnt vorkommt.
übersehen habe ich, dass mein eigenes leben bereits vollbepackt ist, ich jetzt 4 woe hintereinander in der schule sitze, und dann nach thailand verschwinde. auch er hätte allen grund, sich zu beklagen.
in meinen emotionen bekam ich einfach nur mal wieder den fluchtreflex. in meinem wutanfall habe ich keine lösungen mehr gesehen. übersehen, dass ich es bin, die nicht dort schlafen will, wenn die jüngere da ist. er hat das nie gesagt.
tja, ich bin rechtzeitig erwacht und zur vernunft gekommen. zum glück. bin wieder bereit, mich mit ihm verbunden zu fühlen, meine alten muster aufzulösen. denn es ist nichts als die wut darüber, nicht das wichtigste zu sein. was man nie ist, in einer familie mit drei kindern. und nun merke ich, egal, ich bin das wichtigste, einfach am richtigen platz.
und: er ist wirklich ein ganz wunderbarer mensch. und ich hab mir versprochen und ihm das auch gesagt, dass ich es diesmal nicht versiffen will, wie wie zehn jahren. damals ist von ihm zu wenig bis nichts gekommen, aussert seinen immer offenen armen, und so bin ich davongelaufen. jetzt, 10 jahre später, kommt von ihm so viel es ihm nur möglich ist, und ich, verdammt noch mal, laufe jetzt nicht nochmals einfach so davon...
gamine - am Montag, 26. November 2012, 13:59
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ist einfach immer nur eine momentaufnahme. und man kann von glück reden, wenn man diese momente nicht verpasst...
gamine - am Samstag, 24. November 2012, 00:58
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