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in den gefühlen. wie kann das sein? zuerst war mir klar, ich will nicht mit a. das passt nicht. dass hab ich ihm dann auch so gesagt, war aber 3 tage mit ihm in den bergen, und als ich zurück kam, merkte ich: shit, ich hab mich doch in ihn verliebt. ich meine mit bauchweh und nervös sein und allem. dann ist er zu mir gekommen, und obwohl vieles auch spass gemacht hat, hat es mir einfach wie abgestellt. ich komme selber nicht nach.

scheiss gefühle, so kompliziert. und das nimmt mir jetzt auch ein stück lebensfreude.

und ich denke wieder oft an den ex. vermisse ihn irgendwie. also genau gesagt vermisse ich das gemeinsame leben, dass wir hatten. es hat für mich so fest gestimmt. ich will irgendwie kein anderes. ja, ich sollte wieder ein stück wiederstand aufgeben.... und was auch noch so super gepasst hat beim ex: ich hab immer so wahnsinnig gerne zu ihm gehört. war immer stolz auf ihn. einfach so vom gefühl her. obwohl es nervte, dass er nicht mit meinen freunden und familie zurecht kam. trotzdem hab ich immer so gerne zu ihm gehört. das nervt auch. irgendwie will ich wohl noch nicht zu jemandem anderen gehören. ist wohl so ne phase....

aber wie kann man plötzlich in jemanden verliebt sein, und dann doch wieder nicht.....

und wo genau finde ich jetzt wieder meine innere ruhe, meine unbändige lebenslust und das alles? durch diese sache ist's jetzt wieder so konfus.... blöd...

a. war das erste mal bei mir. es ist wahnsinnig schwer, jemanden in mein haus, mein bett, an meinen tisch, in mein leben zu lassen. vieles kommt wieder hoch mit dem ex. erinnerungen, gespenster, liebe... hoffentlich ist das normal. ich denke schon.

ausserdem bin ich total übermüdet. jetzt wo ich mich endlich daran gewöhnt habe, alleine zu pennen, kann ich nicht mehr schlafen, wenn jemand neben mir liegt...

aber, mit seinen freunden gestern nachmittag war extrem kuul. ich fand ihn unglaublich sexy in seinem kreis... es hat sich super angefühlt, mit ihm dort zu sein.

jetzt sehen wir uns eine woche nicht. ich brauche diese zeit. und dann geh ich ihn besuchen, dort wo er lebt und wirkt.

ich merke immer wieder, dass es einfach wichtig ist, immer weiterzugehen. den nächsten schritt zu machen. anzunehmen, dass das leben veränderung ist, entwicklung. einfach immer wieder den nächsten schritt machen, darauf vertrauend, das wir schon das richtige machen, wenn die intuition, das herz und der verstand dabei sind. schritt um schritt.... dir ängste loslassen, die und aus dem fluss bringen, nicht festhalten wollen, was natürlicherweise verblüht, wohl weil es sich nicht mehr entwickeln kann. es ist ein bestimmtes gdfühl in mir, dass dies einfach so ist, und ich jetzt dazu bereit bin. ich bin sehr dankbar dafür, dass ich so fühlen darf!

wieder ein versuch, es dich noch wieder zu packen. diesmal mit akupunktur. jetzt hab ich drei mal druck. erstens will ichs meinen nachbarsfreunden beweisen, dass ich es packe, zweitens will ich beweisen, dass akupunktur hilft und wirkt, da ich selber akupunktur studiere, und drittens raucht a. auch, und bevor wir jetzt da dann schon unsere raucherrituale anfangen, hör ich besser grad auf. sonst wirds nur immer wie schwieriger. heute ist tag drei, und es geht recht gut :-).

manchmal kommt es eben anders als man denkt. der kopf sagt etwas, der bauch fühlt aber etwas anderes. ich hab mich entschieden, ich denke jetzt nicht mehr darüber nach. mein ego soll ruhe geben. ich bin jetzt einfach, geniesse und vertraue darauf, dass alles so richtig ist und gut. denn anfühlen tut es sich unglaublich gut....

heute schon beim aufwachen. eigentlich hab ich gedacht, ich wär so nervlich schlotterig drauf, weil ich immer noch rauche. und klar, heute musste ich noch auf die bank, erstes hypothekengespräch. und dieses ist echt super gelaufen, ich war stolz auch mich :-).
aber dieses komische gefühl im bauch hat nicht aufgehört. hei was hab ich bloss. was ist das? und da ist es mir eingefallen, was das ist: ich bin ein bisschen verliebt, oder je länger es mir bewusst ist, ein bisschen sehr sogar.

die tage mit a. waren einfach sehr sehr schön. extra hab ich immer dort hin gesehen, was mir nicht gepasst hat, an ihm. und trotzdem, es war einfach bezaubernd. ich hab mir fest vorgenommen, einfach echt zu sein. mich zu zeigen, ihm auch zu sagen, dass ich jetzt so stark in meinem prozess sei, dass eine beziehung nicht in frage käme. dass ich jetzt frei sein müsse. meine männertraumas verstehen und auflösen müsse. es eine super wichtige zeit sei. ich in meiner welt sein müsse. ich hab ihm wahnsinnig viel von mir erzählt, und er mir von sich. er hat mir sachen erzählt, wo er meinte, das hätte er noch niemandem erzählt. wir hatten sinnliche stunden, spass, erstaunlich viele gemeinsamen interessen, verstehen den anderen beruflich, denn auch er hat ein eigenes geschäft. ein viel grösseres zwar als ich, aber die verantwortung tragen, das dadurch ein bisschen alleine in der welt stehen, weil kein anderer sich vorstellen kann, was genau man eigentlich für einen job hat. er hat so vieles schon gemacht in seinem leben, gescheiterte beziehungen hinter sich, wie ich, und, versteht es, nach alter schule gentleman zu sein... hat mir feedbacks gegeben, über mich, die mich weitergebracht haben. hat auch meine komplexesten gedankenkreise verstanden, oder zu verstehen versuchen. meine philosophien. wir reden schon auch eine andere sprache, aber ich hab mich bemüht, genau nachzufragen, wenn ich etwas nicht verstand, was er dann auch getan hat bei mir. er ist erfolgreich, intelligent, erfahren, initiativ...

ich bin erstaunt. darüber, dass verliebtheit sich körperlich sogar ein bisschen ähnlich anfühlt wie liebeskummer. und ich bin erstaunt, dass ich mich, obwohl ich das gar nicht wollte, jetzt doch mich da hineinsteigere. aber auch freudiger erwartung, was da kommen wird.

mal schaun, wie es ist, wenn wir uns das nächste mal sehen....

da ich mich jetzt entschieden habe, das angebot von a. anzunehmen, und am sonntag in dieses wellnesshotel zu gehen, war ich jetzt auf dessen homepage: und es sieht wahnsinnig gut aus :-). ich hab mir vorgenommen, ihm ehrlich zu sagen, wie es um mich steht, dass ich nen ganz anderen plan habe für mein leben, und dann zu schauen, was er so denkt. und wenns irgendwie geht, verbringen wir 3 schöne tage.

wenns dann nicht geht, ihn oder mich verletzen würde, hab ich mir gedacht, dann nehm ich mir halt ein zimmer für mich. tja, schlappe fr. 365.-- für eine übernachtung.... ja, dann wohl eher nicht. also hab ich meine liebe freundin k. angerufen, die eine gute halbe stunde von dort weg wohnt, und mich präventiv schon zum übernächtigen angemeldet. ja, die tür dort ist offen, jederzeit.

supi. so mach ich das jetzt :-).

ich glaube das problem, dass ich bisher in meinen beziehungen nicht glücklich wurde, war mein selbstbewusstsein. ich war immer ganz beeindruckt, wenn ein mann hin und weg war von mir. und wenn der mann nur halbwegs in frage kam, und super aussah, hatte ich nicht die energie, diesen mann zuerst genau anzuschauen, oder auch wieder abzuweisen.

klar hat es auch damit zu tun, dass ich mich immer auch irgendwo nach einer beziehung sehnte. nach zweisamkeit. nach zu jemandem zu gehören.

aber jetzt, wo ich diesen ganzen weg gemacht habe, und mich selber als ganz empfinde, oder jedenfalls meistens, habe ich hoffentlich die ruhe, zu warten und offen zu sein, bis jemand kommt, den ich will. den ich in mein leben lassen will. dem ich mich öffnen will. es sind nämlich die ruhigen männer, die mich anziehen. und oft bin ich dann halt zu scheu, um von mir aus einen schritt zu machen. es ist einfacher, sich von einem vereinnahmen zu lassen, und das ego aufmöbeln zu lassen, weil einer einem so unbedingt will. aber das so aufgemöbelte ego kriegt dann auch früh genug wieder den doppelten hammer zurück.... also: es lohnt sich keineswegs.

ja, das will ich jetzt lernen. mich da abgrenzen, genau hinzuschauen, bei mir zu sein, mich zu spüren. und mich zu freuen, wenn dann der ideale partner auftaucht. bis dahin freu ich mich des lebens, der verschiedenen energien und bleibe hoffentlich in diesem guten fluss.

die a. geschichte wirbelt vieles auf. am nächsten woe werde ich ihn voraussichtlich sehen, und mit ihm alles besprechen. ich mach mir so viele gedanken, ihn nicht zu verletzen, mich nicht in was hinein zu begeben nach dem alten muster, dass mich dann doch wieder nicht glücklich macht, dabei, ich sollte einfach die fülle geniessen, die um mich rum ist im moment gerade. und dabei einfach bei mir bleiben.

 

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