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jetzt sieht man hier in der gegend überall die abgeernteten strohfelder, mit den grosse strohrollen, oder wagen mit hochgetürmten strohballen.

ja, das ist hochsommer, und die welt ist noch in ordnung.

gestern habe ich, und immernoch kann ich es kaum fassen, tatsächlich unkrautvertilger zwischen die wege auf der terasse gsprayt, es hatte so ein hartnäckiges kraut, welches ich fast nicht ausreissen konnte (zu meiner verteidigung)

hätte das die gamine gesehen, als ich meinen allerersten garten hatte und nicht nur biologisch, sondern biologischdynamisch gärtnerte, es hätte ihr die haare gesträubt.

und ehrlich, ich schäme mich ein bisschen. es fühlt sich gar nicht gut an.


mit den hunden in den wald spazieren gehen und dabei rauchen, das find ich extrem doof. das handkehrum, hätte ich vor 10 jahren wohl auch noch gemacht.

so schüttle ich ein bisschen den kopf und frage mich, was ich in zehn jahren wohl noch alles komisches machen werde...

jedesmal, wenn ich vom joggen zurück bin, bräuchte ich eigentlich entrötungscreme. aber leider ist die noch nicht erfunden, und ich muss einfach mind. eine stunde einrechnen, bis sich meine hautfarbe von alleine wieder normalisiert...

auch eine selbstdiagnose in meinem chinesisch*medizinischen selbststudium hat ergeben, dass ich nicht aus meiner mitte lebe.

also erstens: tja wer tut dann das schon wirklich voll?
und zweitens: was? ich lebe doch wohl aus meiner mitte!
ja und jetzt drittens, weil ich mich jetzt halt dauernd achte, merke ich, dass ich sehr oft ein bisschen gestresst bin. in irgendwelcher form und somit ganz leicht neben der spur. also nicht voll aus meiner mitte raus.

üben üben üben.

extrem spannend, was man alles rausfindet, wenn man den fokus auf etwas hat.

der mutter, wenn sie 60 jahre alt wird?

wenn man von einer sehr guten freundin plötzlich nicht mehr so viel hört wie üblich, und eigentlich ist man sich sicher, es ist nicht weil es ihr nicht gut geht, dann wird man langsam ganz neugierig, was oder ob das da nen grund gibt.

wenn man einen grund schon erahnt, der aber irgendwie fast unmöglich ist, ja dann ist man noch mehr gespannt, was da wohl läuft in deren leben.

ich glaub ich ruf mal an ;-)

wieviele gedanken haben wir wohl so im laufe eines tages und auch während der nacht? irgendwie hab ich rausgefunden, nein, nicht irgendwie, sondern im zuge meiner selbstversuche in akk*upressur bzw. anhand von zunge*ndiagnose und weiterem, dass zuvieles denken sich schwächend auf den menschen auswirken kann. und eben da hab ich mal angefangen mir bewusst zu werden, wieviel ich eigentlich denke, und ich muss sagen: nonstop! nonstop ist da oben in den wirrungen der grauen zellen ein gedankenfluss und das unglaubliche, in der nacht geht das einfach so weiter.

jetzt bin ich das ein bisschen am beobachten und wenns mir auffählt, was da wieder so vor sich hin denkt, sag ich einfach mal: ruhig. das klappt für kurze zeit. ist noch spannend.

ich muss unbedingt wieder mehr meditieren und so, damit mal ein bisschen ruhe ist da oben.

auf der anderen seite bin ich natürlich sehr froh, dass meine denkzentrale so super auf zack ist, denn bei meinem vielseitigen selbständigen job ohne viel rutinierten abläufen ist es sehr wichtig, immer an alles zu denken. also merci auch meinem hirn.

wie immer: die richtige balance halt. jezt hab ich die nächsten wochen immer so 2 bis 3 tage frei plus woe. das wird mir guttun.

 

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