Da auf twoday die Tage anscheinend ein paar Sachen nicht so klappen wie sonst werden bei mir ein paar Fragen wach. Zum Beispiel was mir mein Blog bedeutet und was ich tun würde, wenn ich diesen hier nicht mehr betreiben könnte. Ich schaue in meinem Verlauf nach und merke, dass ich in all den Jahren nur 2010 keinen Beitrag verfasst habe. Sonst immer mehr oder weniger viele. Ein Zeitdokument über meine Befindlichkeiten. Besonders weil ich nicht kuul oder witzig oder geistreich oder politisch oder zeitgenössisch blogge, sondern einfach persönlich. Meine Gedanken festhalte, meinen Problemen Luft mache. Quasi ist mein Blog ne Mischung zwischen Psychotherapie, Tagebuch, Zeitvertreib und Spass. Und: keine Menschenseele aus meinem Real*Life weiss davon. Immer wieder bekomme ich ab und zu leichte Skrupel meinem jeweiligen Partner gegenüber, also im Blogleben ist es jetzt der zweite. Und doch habe ich gar keine Lust, das mit ihm zu Teilen. Obwohl mir Ehrlichkeit und Transparenz wichtig sind in einer Beziehung. Als Ausrede nehm ich mir, dass ich ihn ja mit einer Exfrau und 2 Töchtern teilen muss. Sowas braucht viel Toleranz von einer Partnerin, da ist ein geheimer Blog nebenher doch ein Klaks ;-).
Jedenfalls, er ist mit mir verwachsen, dieser mein kleiner persönlicher, ureigener Blog. Und ich hatte nie einen anderen als diesen hier auf twoday. Obwohl über die Jahre viele auf andere Blogs abgewandert sind. Was ich nicht ganz verstehe. Was bringt ein Blog bei anderen Anbietern oder gar ne eigene Blog-Homepage?
Jedenfalls, er ist mit mir verwachsen, dieser mein kleiner persönlicher, ureigener Blog. Und ich hatte nie einen anderen als diesen hier auf twoday. Obwohl über die Jahre viele auf andere Blogs abgewandert sind. Was ich nicht ganz verstehe. Was bringt ein Blog bei anderen Anbietern oder gar ne eigene Blog-Homepage?
gamine - am Montag, 8. Januar 2018, 18:36