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mein onkel, der jetzt 6 wochen bei mir gelebt hat, reist morgen wieder ab. es war ne mega kuule zeit mit ihm. anfangs wars echt gut und wichtig, dass er jetzt hier war. nun ists auch wieder okay, dass er abreist. denn langsam müsste man aus der gastfreundlichkeit ne wg machen, wo dann beide ihren beitrag leisten, oder man klarere richtlinien abmacht. und dazu hab ich keinen bock. aber nun eifach immer alles zu machen, mag ich auch nicht mehr. also alles gut.

und jetzt, da es mir wieder gut geht, merk ich, ich würde wieder zunehmen. in der phase wo ich so schnell 8 kg abgenommen habe, war mir immer bewusst, das nehm ich dann auch wieder zu. zum glück, aber auch leider. dann irgendwann, wo ich unter 51 kg gefallen bin, merkte ich, jetzt wirds dann plötzlich krankhaft, ich muss mich auffangen. das hab ich getan, und seit februar bin ich 52 kg. nun ginge es wieder aufwärts. aber plötzlich hab ich extrem freude an meinem körper und find ihn nicht mehr zu mager. ja ich finde sogar, es ist so in etwa das beste, was ich mit meiner figur erleben kann. also hab ich mich entschieden, einfach so zu bleiben. und mich halt einfach gesund zu ernähren. was ich eh gern tue und zu meinem studium in alternativmedizin passt. tja, man muss sich einfach entscheiden. das hab ich in den schlauen büchern, die ich von letzt vermehrt lese, gelernt. mal schaun :-).

und dann sind noch all die beziehungen zu meinen engsten freunden, die mir jetzt so vorbehaltlos beigestanden sind. dass ich nun wieder langsam in meine kraft komme, verändert auch wieder das bild. und ich will sehr achtsam sein, dass ich jetzt nichts zertrampel. keine zarten pflänzchen, die gewachsen sind, weil sie mir so viel entgegengebracht haben. und der boden um mich echt neu angebaut werden musste, nach dieser erschütterung.

jedenfalls erfüllt mich eine zuversicht und eine freude auf die zukunft. und eine dankbarkeit für alles, was in meinem leben ist.

einzig freund alkohol sollte nun langsam wieder eine kleinere nebenrolle übernehmen. eben so mr. nikotin. aber wie schon öfters gesagt, auch wenn ich manchmal fast heilig sein kann in gewissen bereichen, bin ich doch kein engel ;-).

ja, so muss ein sommerabend sein. ein open-air in einem zauberhauften städtchen. diese schweizer band, die zwei songs hat, die mir im letzten halben jahr sehr viel bedeutet haben. meine songs kamen nicht. tja, dann ist die vergangenheit halt vorbei. war trotzdem ein gutes feeling dieses konzert. und dann, beim allerletzten lied, kam doch noch eins von meinen liedern. es war hammer :-).

das zweite konzert war james morrison. und schon die ersten klänge seiner seidig-rauhen stimme haben mich verzaubert. der abend war immer noch warm. trotz mittlerweilen halb zehn war man noch echt wohlig mit röckli und t-shirt. einfach super. ich stand dort mit meinem guten freund f., seine freundin s. war grad was zu trinken holen. und ich sagte zu ihm: hei schau mal, jetzt steht er hinter mir, der mit den langen haaren ;-). wir lachten. paralell dazu hörte ich, dass er, der mit den haaren, seine kollegen sagte: und hübsch ist sie auch. f. und ich lachten noch mehr, und der mit den langen haaren fragte, hei lachst du jetzt, weil du grad verstanden hast was wir geredet haben, oder wegen sonst was... tja und so kamen wir ins gespräch. er hatte ne wahnsinnig angenehme männerstimme, auf sowas fahr ich eh ab. wir lachten weiter. und plötzlich tanzen wir, inmitten den menschen, die eigentlich nicht tanzten. wir zu zweit, mit dem james, der live für uns und all die anderen menschen sang. und es hat jede menge spass gemacht. es hat sich einfach richtig gut angefühlt. so wie es sich anfühlen soll. irgendwann ging dann über den dächern dieser kleinen idyllischen stadt noch der fast vollmond auf. zauberhauft. ein perfekter moment.

nach dem konzert noch ein bier. vieles gemeinsam, dann haben wir uns verloren, und als ich seine sms bekam, er suche mich, waren wir leider schon auf dem heimweg. ich hatte heute schule.

alles perfekt. nur er ist wohl zu viele jahre jünger als ich. leider. und, wenn das mit dem altersunterschied nicht wäre, ist er mir, ehrlich gesagt, auch ein bisschen zu klein. aber dies wäre nicht so wichtig.

wichtig ist, dass ich wiedereinmal gefühlt habe, wie es sich anfühlen muss. und dass es sich bei mir wieder so anfühlen kann. und ganz sicher auch ein weiters mal so anfühlen wird.

herzlichsten dank für diesen zauberhauften abend. der mein herz wieder ein stück ganzer gemacht hat...

 

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