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nun ist die trennung ein halbes jahr her. und ich denke, dass problem war vor allem, dass er sich nicht vorstellen kann, mit nur jemandem sein leben zu verbringen. auf der suche oder abwechselnd der flucht vor oder nach sich selber wechselt er das aussen.

und ich bin wirklich anders. ich bemühe mich, mir immer näher und näher zu kommen. meinen inneren frieden zu haben, im einklang zu sein. und ich wünsche mir von ganzem herzen jemanden an meine seite, der bereit ist, mit mir den weg zu gehen. bis ans ende des lebens. der bereit ist, aneinander zu wachsen, zu verwachsen. und an der beziehung zu arbeiten. einer beziehung die rückhalt ist, damit jeder für sich allein auch sein leben leben kann. seine träume verwirklichen. ich brauche viel energie, mir selbst genug stabilität zu geben und es wäre wirklich für mich wunderschön, in einer beziehung stabilität zu finden, aus dessen mitte heraus ich frei meinen weg gehen kann....

dieses liebeswirrwarr und trennungsgezausel und wieder auf männerfangs sein gebalze braucht zuviel energie, die man für besseres einsetzen könnte ;-). in dem bereich möchte ich ankommen, denn ich habe noch vieles vor und möchte meine energie darauf konzentrieren :-).

heute war ich nochmals 3 goldfische holen, für meinen glücksteich. weil ich zwei dunkle habe und einen goldenen, kleineren, und der kleine war immer so einsam. so dachte ich, es braucht noch ein paar kollegen...

meine schwester lebt haus an haus mit meinem onkel, und beide haben einen teich, und diesmal holte ich die fische aus des onkels teich. meine tante, also die frau meines onkels, die lustigerweise 8 jahre jünger ist als ich, meine schwester und eine handvoll kinder und ich fischten was das zeugs hält.

nachdem die drei fische im behälter waren, und die kinder verstoben, ergab sich ein gespräch zwischen uns drei frauen. meine schwester klagte über totales familiendisaster über auffahrt, sehr unfrieden, sie mit den kindern und dann noch krach mit dem mann, meine tante klagte über eheschwierigkeiten, diverse nebst den 18 jahren unterschieden, und beide klagten über naja, mutter sein und immer dran sein ist also extrem auslaugend und überhaut. und sie erzählten von meinem lieblingscousin, wo ich leider fast keinen kontakt mehr habe, der aber auch dort in einem weiteren haus wohnt, der grobe eheprobleme hat, und dabei, selber ein scheidungskind, doch wirklich ein präsenter vater sein will für seine 3 kinder, und wirklich das letzte was er braucht und will, eine scheidung wäre. er tut mir so leid...

und ich, danneben mit seit einem halben jahr getrennt und keine kinder und irgendwie hatte ich das gefühl, echt jetzt, ich hab ja wirklich ein tolles leben und die grosse freiheit, also fühl dich doch gut. denn wirklich, tauschen in die verpflichtung von einer nicht ganz glücklichen beziehung aber gebunden durch die kinder und einen eher unspektakulären alltag, tauschen möchte ich nicht.

klar, eine bilderbuchfamilie zu haben, klar das hätte schon was für sich, vor allem, die suche hätte ein teilweises ende, weil die aufgabe der kindeserziehung so im vordergrund steht, und nicht aufzuschieben ist.

mein leben ist frei, selbstbestimmt und ohne jede verpflichtung, die ich nicht über den hauffen schmeissen könnte, wenn ich denn wollte. also wunderbar.

manchmal nerve ich mich vor allem ab mir, dass ich nicht glücklicher sein kann. dass ich mich manchmal immer noch quäle, und es nagt an mir das wissen, dass ich nun wirklich selber dafür verantwortlich bin, ob ich mich mit unschönen gedanken quäle oder endlich wieder anfange, mein leben in vollen zügen zu geniessen.

machmal hab ich das gefühl, ich hänge trotzig am schweren und schmerzenden, nur weil ich mich nicht dazu entscheiden kann, mich der sonne zuzuwenden.

hoffentlich entscheide ich mich bald endgültig dazu, und lasse das dunke hinter mir. denn alles ist gut so wie es ist. nur meine wahrnehmung davon ist teilweise noch blöd...

dumm ist, wenn die theorie da ist, sie auch teilweise ganz gut klappt, ich aber dennoch immer ins alte muster verfalle. ich hab sowas von genug davon...

mein lieber freund und nachbar f., der mich zusammen mit seiner freundin begleitet hat, meinte: dass du dort aufgekreuzt bist, damit hast du grösse gezeigt. er hätte das nicht gekonnt. das zu hören tat gut.

und ja, es war hart, aber auch schön zu sehen, wie all die leute aus der szene mich mit respekt begrüsst haben. trotzdem sie wohl wissen, was vorgefallen ist, oder gerade wegen dem.

ich hab so gut ausgesehen wie ich gut aussehen kann, ich versuchte so echt zu sein wie ich echt sein kann, mehr konnte ich nicht tun.

ich habs für mich als abschluss einer epoche gesehen. und ich kann sagen, eigentlich ein krönender abschied, auch wenns mir weh getan hat, was abschiede ja aber sowieso meistens so an sich haben, und ich nachher heulend eine halbe flasche rotwein für mich getrunken habe, mir alles von der seele geschrieben und dann ins bett gegangen bin. halbwegs getröstet.

in einem schlauen buch, dass ich momentan am lesen bin, steht: sei sicher, wenn irgendwo ein weg zu ende geht, muss es einen besseren geben. also wende ich mich jetzt dem besseren weg zu. blindlings vertrauend, dass ich bereits auf ihm gehe.

eine freundin von mir hat mich gestern angerufen, und wir sind auf einen langen spaziergang in den wald. ich immer mit dem gefühl, den weg weiter zu gehen. das tat gut, ich glaub, ich muss pilgern gehen.

und was ich auch noch gemerkt habe, an den event nicht zu gehen, hätte es nicht leichter für mich gemacht.

und, jetzt habe ich zwei mal die neue von ihm gesehen, und dass muss auch noch verdaut werden. obwohl ich für mich das gefühl habe, ich kann sehr gut neben ihr bestehen.

prozesse über prozesse, aber sie bringen mich vorwärts.

 

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