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ich muss wieder an den Punkt kommen, wo ich mich als ganzes empfinde. als vollständig. mich als Zentrum meiner Welt. ich hab dieses Gefühl so gerne gehabt, zu ihm zu gehören. also nicht alleine zu sein. auch wenn ich nicht mit ihm zusammen war. vielleicht war das sogar stärker, als dann wirklich physisch zusammen zu sein. denn er ist wirklich nicht nur ein angenehmer Mensch. oft war es anstrengend, er war launisch und zynisch, oft frustriert und ich hab den Clown gespielt für ihn.

dieses gefühl sollte jetzt gleich angenehm und sicher und wohlig werden, dass ich zu mir gehöre. dann hab ich sehr vieles geschafft!

eins hab ich noch ausgelassen. vor lebensfreude kommt noch deprimiert. das war ich grenzern. furchtbar. in meiner praxis hab ich für mich einen neuen, größeren raum bezogen. es ist sehr schön geworden, aber ich konnte mich gar nicht freuen, ich war einfach nur deprimiert :-(.

gestern hab ich meine schwester getroffen. das hat sehr gut getan. zum einen, weil ich in meiner letzten singlezeit oft mit ihr unterwegs war, sie hatte ein baby, war aber auch single, und es war eine wirklich gute zeit! zum anderen, weil ich anteile von mir in ihr gesehen habe, die mir gut gefielen, was meinem angeknackten selbstbewusstsein gut getan haben. zum erstenmal ein gefühl von freude, es könnte doch noch eine gute zeit weden. ja, ich sehne mich nach meiner lebensfreude. noch mehr als nach einem neuen mann. dann wenn die zurückkehrt, sind ev. männer nicht mehr so wichtig...

 

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