wenn ich nachts nicht schlafen kann, weil ich sorgen habe, dann sind das immer schlimme zeiten in meinem leben. denn dann heisst es auf jeden fall immer: ich muss was ändern. entweder an meiner psychischen lage oder an meinem, meist arbeits-, umfeld.
wenn ich nachts nicht schlafen kann weil es heiss ist, der schweiss mein seidenhemd nässt, mückenstiche beissen und man einfach ein bisschen aufgedunsen und heiss abgedeckt auf der matte liegt, dann ist das ein gutes zeichen. es ist sommer. hochsommer. und ich leide schonn ein bisschen, aber ich geniesse es auch. denn diese schwülen nächte sind nicht allzu häuffig. und manchmal find ich es ganz gut, in der nacht nen leichten schlaf zu haben, so kann ich die kuscheligkeit meines bettes mal in aller ruhe geniessen.
wenn ich nachts nicht schlafen kann weil es heiss ist, der schweiss mein seidenhemd nässt, mückenstiche beissen und man einfach ein bisschen aufgedunsen und heiss abgedeckt auf der matte liegt, dann ist das ein gutes zeichen. es ist sommer. hochsommer. und ich leide schonn ein bisschen, aber ich geniesse es auch. denn diese schwülen nächte sind nicht allzu häuffig. und manchmal find ich es ganz gut, in der nacht nen leichten schlaf zu haben, so kann ich die kuscheligkeit meines bettes mal in aller ruhe geniessen.
gamine - am Montag, 4. August 2008, 12:58 - Rubrik: la vie et moi
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eine freundin von meiner mutter ist eigentlich unsere adoptiv-grossmutter. sie selber hatte nie kinder, ist schon lange lange geschieden und hat weder nichten noch neffen. also war sie einfach unsere tante h. und auch als wir schon erwachsen waren, sagten wir ihr immer noch tante h., weil sie das so gerne hat, wenn sie tante genannt wird.
jetzt hat meine mutter die ganze familie zum essen eingeladen, und so auch tante h., welche mittlerweilen sage und schreibe 90 jahre alt ist. und man merkt ihr an, dass sie 90 jahre alt ist. nicht so wie meine richtige grossmutter, die ist auch 90, aber mit schwerer alzheimer überhautp nicht mehr ansprechbar, auch nicht so wie mein 85 jähriger grossvater, der körperlich ziemlich am zerfallen ist, im geist aber immernoch voll da. tante h. ist so halb halb.
da ich in die gleiche richtung wohne wie sie haben a. und ich sie nachhause, in diese alterswohnung gebracht. die fahrt war noch ganz lustig, sie ermahnte a. nur im vornhinein, dass er bitte nicht zu arg um in die kurven liegen solle. ansonsten hatte sie eine ziemlich schwere zunge vom rotwein und ich dachte, meine mutter, welche neben ihr sass, hätte sie ein bisschen mehr zum wassertrinken animieren sollen.
als wir beim altersheim anhielten, hörte ich von hinten nur ein keuchen und würgen, und ich dachte: jetzt stirbt sie (a. hat mir später gesagt, er hätte genau das gleiche gedacht) und mein zweiter gedanke war (zu meinem eigenen erstaunen) gut, dann ist sie wenigstens nicht alleine wenn sie sterben muss. als ich zu ihr nach hinten blickte merkte ich aber, dass sie sich erbrochen hatte und irgendwie das auto nicht beschmutzen wollte und so versuchte, alles zurückzuhalten, was ihr auch gelang. sie beschmutzte nur sich selber. ich stieg aus und half ihr sofort aus dem auto, stellte sie an ein blumenbeet, wo sie mal spucken konnte und weiteres gegurgel aus magen und darm folgte. ich stand daneben kramte in ihrer tasche nach nastüchern, welche ich ihr reichte.
kurze zeit später hatte sie sich erholt und sie konnte erstaunlich gut zu ihrer wohnung laufen, wo ich ihr aufschloss und ich sie noch hineinbegleitete. aus der wohnung strömte ein gestank von abgestandener luft, katze (jaja, da hat sie noch eine mit ihr, in der kleinen wohnung die nicht raus darf) und alter frau. ich begleitete sie hinein, reichte ihr ein glass wasser, lies die storren hinunter und nachdem sie mir versichert hatte, sie käme nun alleine zurecht, verabschiedete ich mich trotz allem mit 3 küssen und ging.
ich bin froh und dankbar und glücklich, dass ich in dieser situation einfach getan hatte was getan werden muss. es tut gut zu wissen, dass ich auf mich zählen kann wenn ein notfall eintritt. ich weiss, dass viele menschen, in unserer heutigen, hygienischen und gestylten welt, dies nicht mehr könnten.
jetzt hat meine mutter die ganze familie zum essen eingeladen, und so auch tante h., welche mittlerweilen sage und schreibe 90 jahre alt ist. und man merkt ihr an, dass sie 90 jahre alt ist. nicht so wie meine richtige grossmutter, die ist auch 90, aber mit schwerer alzheimer überhautp nicht mehr ansprechbar, auch nicht so wie mein 85 jähriger grossvater, der körperlich ziemlich am zerfallen ist, im geist aber immernoch voll da. tante h. ist so halb halb.
da ich in die gleiche richtung wohne wie sie haben a. und ich sie nachhause, in diese alterswohnung gebracht. die fahrt war noch ganz lustig, sie ermahnte a. nur im vornhinein, dass er bitte nicht zu arg um in die kurven liegen solle. ansonsten hatte sie eine ziemlich schwere zunge vom rotwein und ich dachte, meine mutter, welche neben ihr sass, hätte sie ein bisschen mehr zum wassertrinken animieren sollen.
als wir beim altersheim anhielten, hörte ich von hinten nur ein keuchen und würgen, und ich dachte: jetzt stirbt sie (a. hat mir später gesagt, er hätte genau das gleiche gedacht) und mein zweiter gedanke war (zu meinem eigenen erstaunen) gut, dann ist sie wenigstens nicht alleine wenn sie sterben muss. als ich zu ihr nach hinten blickte merkte ich aber, dass sie sich erbrochen hatte und irgendwie das auto nicht beschmutzen wollte und so versuchte, alles zurückzuhalten, was ihr auch gelang. sie beschmutzte nur sich selber. ich stieg aus und half ihr sofort aus dem auto, stellte sie an ein blumenbeet, wo sie mal spucken konnte und weiteres gegurgel aus magen und darm folgte. ich stand daneben kramte in ihrer tasche nach nastüchern, welche ich ihr reichte.
kurze zeit später hatte sie sich erholt und sie konnte erstaunlich gut zu ihrer wohnung laufen, wo ich ihr aufschloss und ich sie noch hineinbegleitete. aus der wohnung strömte ein gestank von abgestandener luft, katze (jaja, da hat sie noch eine mit ihr, in der kleinen wohnung die nicht raus darf) und alter frau. ich begleitete sie hinein, reichte ihr ein glass wasser, lies die storren hinunter und nachdem sie mir versichert hatte, sie käme nun alleine zurecht, verabschiedete ich mich trotz allem mit 3 küssen und ging.
ich bin froh und dankbar und glücklich, dass ich in dieser situation einfach getan hatte was getan werden muss. es tut gut zu wissen, dass ich auf mich zählen kann wenn ein notfall eintritt. ich weiss, dass viele menschen, in unserer heutigen, hygienischen und gestylten welt, dies nicht mehr könnten.
gamine - am Montag, 4. August 2008, 11:40 - Rubrik: la vie et moi