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mach ich ganz und gar nicht gerne. ich überlege mir immer wieder, doch internetshopping zu betreiben, bei der guten alten migros.

nach vier wochen einfachen lebens ist der gang in die einkaufsfabriken umso schwieriger.

so wird halt gegessen, was da ist, bin ja eh oft eingeladen, und jetzt weiss ich auch wieso ;-) und ein dessert gemacht zum mitbringen, aus dem was da ist:

angefressener osterhase (nicht sehr fein) schmelzen, zu eigelb das da bereits mit zucker, zimt- und cayennepfefferpulfer aufgeschlagen ist, rahm aus der dose (=erfindung des jahrhunderts) darunterziehen, ebenso den eischnee, probieren und wenns lecker ist in den kühlschrank tun zwecks festwerden.

am freitag, samstag und gestern, heute und am donnerstag bin ich zum essen eingeladen. ich will ja nicht undankbar sein, und nach einem monat abwesenheit rührt mich das auch sehr sehr, aber grad jetzt hab ich doch so lust auf mal wieder selber kochen ;-)

DSC02973

also ich hab ja scharf gegessen teilweise. nie hab ich das für möglich gehalten, dass ich sowas bewältige und wie scharf das feeling ist. ein richtig neues ess-erlebniss. und ich meine scharf scharf und nicht ein bisschen europäisch scharf.

gerichte, welche ich auf thailändisch bestellt habe, und der kellner mich dennoch gefragt hat: can you eat spacy?

ja, ich kann. und dann kommt wirklich was ganz scharfes. und ich fange an zu essen und essen und essen und esse mit allen sinnen. ich fange an zu schwitzen, was ich zwar eh schon tu bei 35 grad und hoher luftfeuchtigkeit und ich muss mich einfach darauf konzentrieren, immer die nächste gabel reinzuschaufeln und nicht innezuhalten. reden geht auch nicht mehr. sorry, ich esse grad. erzählst du mir das bitte nachher?

gelernt habe ich, den reis, welcher hier ja salzlos zubereitet wird, bis zum schluss aufzusparen. denn wenn das chillihaltige gericht verzehrt ist, und ja, chillis inkl. kerne und dann nicht zu wenige, dann hilft nur nahtloses übergehen zum reis, und langsam klingt das unglaubliche gefühl ab, und zurück bleib eine angenehme schärfe auf der zunge und den lippen, die dann quasi das dessert darstellen. lust auf süsses oder sonst was hab ich danach nicht mehr gehabt.

ich weiss nicht, aber beim lesen dieses beitrags tönt das jetzt vielleicht gar nicht so lecker, aber es ist jedenfalls ein wunderbares esserlebniss, mit mehr sinnen als nur ein gaumenschmaus. und trotz der schärfe, man spührt auch das fleisch, die kräuter und den limettensaft und die knackigkeit der gurken.

 

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