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gestern hatten wir frauen-runde. und zwar eine erste seit ganz langem in dieser zusammensetzung. 5 frauen, die vor über 10 jahren zusammen eine ausbildung gemacht haben. es war wahnsinnig anregend. alle suchen ihren eigenen weg im job. die einte davon ist bereits pensionniert, und geniesst jetzt den luxus, kohle einfach so zu kassieren und nebenbei ganz ungezwungen ihr atelier zu führen. wir andern müssen aber noch ran. und zwar mehrere jahrzehnte.

jedenfalls war es interessant und wahnsinnig lustig auch. zum schluss packe die eine einen stapel so runde kärtchen aus, und jede konnte eine karte ziehen welche wir uns dann gegenseitig vorlasen. da kam zum beispiel: "habe geduld" und so sachen. und bei mir stand: "du hast es!" ja da bin ich aber jetzt auch noch ganz froh und kann jubeln.

im allgemeinen hinterlies der abend eine wirklich gute laune bei mir.

hab ich schon erzäht, dass ich mal nen brotkurrier hatte? ja, das stimmt wirklich. gamine's brotkurier. ich war damals in ner ausbildung, und immer montags hab ich für die ganze crew brot gebacken und das abends dann mitgebracht. gleichzeitig konnten meine kunden wieder brot für die nächste woche bestellen. dies brachte mir nicht viel, aber doch ein kleines handgeld ein.

und irgendwie hab ich das brotbacken im blut. ich brauche auch kein genaues rezept oder eine waage, sondern mische mir den teig frei, quasi aus dem handgelenk, zusammen.

mehl, salz, hefe, wasser als grundrezept.

die hefe in warmem wassser mit nem halben löffelchen zucker gehen lassen.

mögliches brotgewürz: eine mischung aus koriandersamen, kümmel und fenchelsamen zermörsern. nur wenig dem brot beifügen.

verschiedene mehle können beliebig miteinander vermischt werden. vollkorn, dinkel, ruch, weiss, bauernmehl etc.

haferflocken geben dem brot auch ein gute kuscht, also nen guten geschmack. da den teig aber feuchter machen.

bei vollkornbrot sowieso recht feuchte teige machen. zur not halt in einer cake-form backen.

jedem brot ne gute handvoll samen beifügen, wie leinsamen, sesamen, sonnenblumen, mohn, kürbis etc.

vor dem backen mit mehl bestäuben. oder in samen tunken.

olivenbrot: grundteig mit bauernmehl. weniger wasser dafür ca. nen halben dezi olivenöl in den teig kneten. entsteinte oliven grob kleinschneiden und ebenfalls in den teig einarbeiten.

eine schüssel voller teig kann auch zum grillen mitgenommen werden. sehr kleine brötchen formen und auf dem grill öfters in alle richtungen wenden. oder als schlangenbrot den teig um einen stecken winden und wie eine cervelat (wurst) übers feuer halten.

teig ne halbe bis eine stunde gehen lassen und dannach die brote formen. geformte brote auf dem blech noch ca. 20 minuten gehen lassen. dannerst ab in den ofen, bei ca. 200 grad ca. 40 minuten.

auskühlen lassen, am besten auf dem kopf auf einem gitter, damit es möglichst wenig kondenzwasser bildet und das brot richtig knusprig werden kann.

der duft frischgebackenen brotes ist eines der für mich intensivsten geruchserlebnisse überhaupt.

 

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