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in meinem neuen beruflichen umfeld brauche ich extrem viele fähigkeiten, die das mensch sein ausmachen. und das ist gut so. nur richtig scharf überlegen muss ich weniger als früher. und das vermisse ich jetzt doch ein wenig. denn erstens tue ich das noch ganz gerne und zweitens hab ich das gefühl ich verblöde langsam. ich glaub ich fang an schach zu spielen.

dort wo jetzt hochwasser ist in meiner stadt war ich gestern noch spazieren....

meine liebe freundin t. wir sehen uns selten, aber sind uns doch immer nah. manchmal sehen wir uns mit anderen zusammen, wo man dann keine zeit hat um details aus der aktualität zu plaudern, sondern grundsätzlich philosophisches bespricht. und heut hat ich mal wieder zeit ein bisschen mit ihr zu reden. ich wusste endlich ist da wieder ein mann, und sogar ist der ganz wunderbar. ich fragte nach und sie sagte: es ist so wunderschön mit ihm dass es mich manchmal traurig macht. und nun weiss ich auch warum. er hat vier kinder und wohnt noch immer in einem grossen haus mit ex und den kids. ufff.

blogevent im kochtopf

in einem dorf (wohl in mehreren) im seeland haben die bauernfrauen früher einmal im monat (oder so) in dem backhäuschchen gebacken.

und zwar die ration brot für den ganzen monat (in so bauernhäusern konnte man brot halt gut in feuchten kellern lagern (oder sie bucken wohl eher doch alle vierzehntage!?).

dafür wurde von der bauernsfrau in einer teigmulde mehrere kilos brotteig geknetet. aus bauernmehl, wasser, ein bisschen milch, salz und hefe.

der bauer machte sich rechtzeitig ins ofenhaus auf, um mit einer
dsc01887
wedele und holz einzuheizen.

die bäuerin folgte mit dem gehabenen (aufgegangenem) teig. die brote wurden geformt und auf die seite getan, um aufzugehen. bis dahin wurde der salzkuchen gebacken. und zwar auf einer schüssel den teig ausgewallt. mit rahm (der daher kam, dass die rohe milch, frisch aus den euter, über nacht gekühlt in einer weiten schale stehengelassen wurde, und morgens konnte man jeweils mit einem esslöffel die enstandene rahmschicht an der oberfläche abschöpfen. dann erst wurde die milch abgekocht und getrunken.) bestrichen und mit salz, kümmel und speckwürfeli bestreut und gebacken.

dies taten meine grosseltern. und für uns kinder war es ein highlight. denn alle vier kinder der grosseltern kamen jeweils mit ihren kindern und der salzkuchen war das znacht für alle. es gab für die grossen noch wein und bier, und im ofenhaus war es voll und laut und warm und roch nach feuer und brot. und wir kinder mussten obacht geben, weil der grossvater mit der langstieligen schüssel die salzkuchen in den ofen stecken musste und dafür einen ziemlich grossen radius an platz für sich beanspruchte.

meine grossmutter war der warmherzigste mensch der mir jemals begegnet ist.

bilder folgen.

wenn ich wegen einem film weinen muss, hab ich das gar nicht gerne. denn warum weine ich? wegen den armen menschen im film (die ich ja gar nicht kenne). wegen mir, weil mir mal schon was ähnliches passiert ist? (aber was). einfach grundsätzlich, weil das leben traurig ist? (also bitte). aus selbstmittleid? (bitte nicht). aus mitgefühl? (mit jemandem den ich nicht kenne). weil ich endlich mal weinen kann und das dann grad benutze um all meine ungeweinten tränen rauszulassen? (ein bisschen an den haaren herbeigerissen). oder weil mich ein film derart reinzieht, dass ich dann mich verlasse und momentan die person im film bin? (hilfe!!!)

 

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