jetzt keimt sie langsam. hoffnung, dass ich es schaffe, mich gut zu fühlen, auch ohne ihn und frieden zu machen und Spaß zu haben. hoffnung, dass ich durch all die prozesse, durch die ich gehe, beim nächsten mann echter sein kann, authentischer und somit gelöster und es dann nicht mehr so eine riesen tragweite hat, ob er mich jemals verlässt...
gamine - am Donnerstag, 2. Februar 2012, 20:08
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nach dem rückenweh bekam ich nen abszess am hinterteil. den spürte ich zum ersten mal, als er mir gesagt hat, dass er jetzt bereits mit einer anderen wohnt. was mir aber erst jetzt bewusst ist. jedenfalls wurde das jetzt immer heftiger, und gester in der schule, wo ich chinesische medizin studiere, meinte mein lehrer, ich solle sofort zum Arzt. das war für mich aber keine option. erstens will ich kein antibiotika, aussert im notfall, 2. will ich nicht alternativmedizin studieren und dann sofort zum schulmediziner rennen, wenn ich was habe und drittens war mir schon klar, dass das psychosomatisch ist. also entschied ich mich, mal wirklich hinzuschauen und die wunde zu pflegen. ich schlug nach bei louise hay. und tatasächlich stand da:
ich erlaube meinen gedanken, frei zu sein. die vergangenheit ist vorbei, ich bin in frieden.
das hat mich umgehauen. ich habs mir tausendmal gesagt. und wahrgenommen, was sich innerlich verändert. versuche bereitschaft zu entwickeln, das es wirklich vorbei ist. und frieden zu machen mit mir. mit ihm. mit der neuen.
mein körper zwingt mich, verantwortung zu übernehmen und aufhören in selbstmitleid zu baden. erwachsen zu sein. okay, ich gebe alles. und fast sofort wird der abszess besser. auch heute, er ist noch schlimm, aber es sind welten. krass, so schnell kann es gehen. wenn wir wollen, können wir echt viel einfluss auf unsere gesundheit haben.
variante zwei wäre, mit blutvergiftung im spital landen und Ihn mit mitleid umzustimmen zu versuchen. oder so. wir haben (fast) immer die wahl...
ich erlaube meinen gedanken, frei zu sein. die vergangenheit ist vorbei, ich bin in frieden.
das hat mich umgehauen. ich habs mir tausendmal gesagt. und wahrgenommen, was sich innerlich verändert. versuche bereitschaft zu entwickeln, das es wirklich vorbei ist. und frieden zu machen mit mir. mit ihm. mit der neuen.
mein körper zwingt mich, verantwortung zu übernehmen und aufhören in selbstmitleid zu baden. erwachsen zu sein. okay, ich gebe alles. und fast sofort wird der abszess besser. auch heute, er ist noch schlimm, aber es sind welten. krass, so schnell kann es gehen. wenn wir wollen, können wir echt viel einfluss auf unsere gesundheit haben.
variante zwei wäre, mit blutvergiftung im spital landen und Ihn mit mitleid umzustimmen zu versuchen. oder so. wir haben (fast) immer die wahl...
gamine - am Mittwoch, 1. Februar 2012, 17:46
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vielleich liegt der Schlüssel im annehmen der Situation. Ja, es ist jetzt einfach so. Er hat mich verlassen, hat schon ne Neue und ich bin Single. Und es scheißt mich an. Okay, ich versuche nicht mehr dagegen anzukämpfen, nicht noch was rausholen zu wollen...
gamine - am Montag, 30. Januar 2012, 10:47
die Gedanken und Gefühle die ich jetzt habe sind nicht mehr so einfach zu betiteln. Ich wünsche ihm und seiner neuen die Pest an den Hals. Als er mit mir Schluss gemacht hat, war der Grund, er muss einfach seinen Weg gehen und sein Ding machen und nein, es gäbe keine andere und ich hätte auch nichts falsch gemacht. Und zwei Monate später wohnt er mit einer zusammen, die er von der Arbeit kennt? Nein, da ist ja ganz sicher nichts gewesen, vorher... Dann sagt er mir letzte Woche, er merke, wie ich einen Hass gegen ihn entwickle, das fände er nicht fair. ich solle nicht an die letzten 2 Monate denken, sondern an die letzten 8 Jahre, welche wunderbar waren. Als ich ihm sagte, das es mich einfach schmerzt, zu wissen, dass er schon wieder jemanden habe und ich, die das ganze nicht wollte, in ein kaltes Bett muss. Da meinte er, ich solle öfter zu meinem Psychologen.
ich will diese Gespräche und Gefühle nicht mehr. Ich muss einfach loslassen. Aber das ist so schwierig. Immer wieder wandern meine Gedanken zu den zweien und ich finde mein Leben als farblos, was es wirklich nicht ist und ich habe das wohl beste Umfeld, das man sich wünschen kann. Wie komm ich nur davon los und werde wieder glücklich?
ich will diese Gespräche und Gefühle nicht mehr. Ich muss einfach loslassen. Aber das ist so schwierig. Immer wieder wandern meine Gedanken zu den zweien und ich finde mein Leben als farblos, was es wirklich nicht ist und ich habe das wohl beste Umfeld, das man sich wünschen kann. Wie komm ich nur davon los und werde wieder glücklich?
gamine - am Montag, 30. Januar 2012, 10:25
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ich muss wieder an den Punkt kommen, wo ich mich als ganzes empfinde. als vollständig. mich als Zentrum meiner Welt. ich hab dieses Gefühl so gerne gehabt, zu ihm zu gehören. also nicht alleine zu sein. auch wenn ich nicht mit ihm zusammen war. vielleicht war das sogar stärker, als dann wirklich physisch zusammen zu sein. denn er ist wirklich nicht nur ein angenehmer Mensch. oft war es anstrengend, er war launisch und zynisch, oft frustriert und ich hab den Clown gespielt für ihn.
dieses gefühl sollte jetzt gleich angenehm und sicher und wohlig werden, dass ich zu mir gehöre. dann hab ich sehr vieles geschafft!
dieses gefühl sollte jetzt gleich angenehm und sicher und wohlig werden, dass ich zu mir gehöre. dann hab ich sehr vieles geschafft!
gamine - am Samstag, 28. Januar 2012, 18:04
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eins hab ich noch ausgelassen. vor lebensfreude kommt noch deprimiert. das war ich grenzern. furchtbar. in meiner praxis hab ich für mich einen neuen, größeren raum bezogen. es ist sehr schön geworden, aber ich konnte mich gar nicht freuen, ich war einfach nur deprimiert :-(.
gamine - am Samstag, 28. Januar 2012, 07:11
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gestern hab ich meine schwester getroffen. das hat sehr gut getan. zum einen, weil ich in meiner letzten singlezeit oft mit ihr unterwegs war, sie hatte ein baby, war aber auch single, und es war eine wirklich gute zeit! zum anderen, weil ich anteile von mir in ihr gesehen habe, die mir gut gefielen, was meinem angeknackten selbstbewusstsein gut getan haben. zum erstenmal ein gefühl von freude, es könnte doch noch eine gute zeit weden. ja, ich sehne mich nach meiner lebensfreude. noch mehr als nach einem neuen mann. dann wenn die zurückkehrt, sind ev. männer nicht mehr so wichtig...
gamine - am Samstag, 28. Januar 2012, 07:05
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jetzt sind noch ein paar sachen ans licht gekommen, da fühl ich mich einfach nur verarscht von ihm. weil er als saubermann dastehen will, aber nicht besser ist als andere. und mir die tatsache, das er ne andere hat, weniger selbstzweifel wecken würde, als er kann sich einfach nicht vorstellen, 10 jahre oder gar länger mit der gleichen frau zusammenzusein, und darum macht er jetzt mal schluss. merci und tschüss, ohne vorwarnung
gamine - am Freitag, 27. Januar 2012, 08:15
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