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    <title>gamine : Rubrik:clan</title>
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    <title>gamine</title>
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    <title>muttertags irren</title>
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    <description>alljährlich lad ich meine sippe zum muttertag zu mir nachhause zum essen ein. und das ist meist auch das einzige mal, wo ich sie einlade. damit ich das für mich abgehäkelt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies jahr hab ich irgendwie gedacht, der muttertag sei ein sonntag früher, weil ja am 2. sonntag im mai pfingsten ist. und so war es nicht ganz klar, wenn die sippe jetzt einfahren soll. sie sollen diesen sonntag kommen. also am nicht muttertag. tja ich freu mich darauf, und vorhin beim wäscheaufhängen ist mir aber klar geworden, dass familienzusammenkünfte, worauf ich mich freue meist in unbegründeten seelischen desaster meinerseits enden. meist bekommt das niemand von meiner sippe mit, nur ein zwei ganz mit nahe menschen helfen mir dann im versteckten meine wunden zu lecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut, anstatt vorfreude heisst es nun wappnen, und möglichst auf einen moderaten umgang mit alkohol setzen, denn dieser ist wohl auch ein bisschen an meinen vollzusammenbrücken verantwortlich, in komination mit meiner sippe.</description>
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    <title>familie</title>
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    <description>und anfang woche habe ich noch einen sieg erreicht in der betreuung meines cousins. ich begleitete ihn auf ein amt und wir konnten dort unglaublich gute vereinbarungen treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jaaa, ein erfolgserlebnis für ihn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mein gottenmädchen, das tatsächlich schon 6 jahre geworden ist gestern, kommt heute zu mir zum übernachten. die süsse!</description>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/4354367/">
    <title>waldmenschen</title>
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    <description>da ist ja mein 25 jähriger cousin, der 6 jahre auf der gasse gelebt hat, eine beschissene kindheit hatte und jetzt wieder aufgekreuzt ist und seit anfang jahr als junge für alles in einer küche arbeitet, per nächstes jahr eine lehre machen will und die wohnung von seinem vater benutzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tja rundum eine erfolgsstorry. aber man merkt ihm halt schon an, dass er als kind einfach null förderung hatte, weder sozial noch intellektuell und es ist schon nicht ganz klar, ober er den weg in ein erfüllendes und glückliches leben findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich von meiner seite mag ihn sehr, und möchte ihm helfen und so hab ich mich heut morgen um acht uhr mit ihm zu einem waldspaziergang verabredet. weil er sehr naturverbunden ist und momentan einfach arbeitet und in der freizeit kifft und bier säuft und sonst glaubs nicht so recht viel schlaues mit sich anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles ist wunderbar gelaufen, er erzählte mir von seinen träume, mal den urwald zu sehen, mehr zu meditieren und dann halt auch die liebe zu finden. die ersten zwei ziele haben wir ein bisschen ausgeschmückt und in die nähe geholt. ich denke es ist gut gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur dass wir uns dann total im wald verlaufen haben und er somit 25 minuten zu spät zum job kam hat mir einfach gezeigt, dass nicht nur er sondern auch ich einfach ein freak bin.</description>
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    <title>sorgenkind</title>
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    <description>nachdem sich nun seit anfang jahr meine schwester um unser &lt;a href=&quot;http://gamile.twoday.net/stories/3321322/&quot;&gt;sorgenkind&lt;/a&gt; gekümmert hat, hat sie irgendwie die schnautze voll. und so hab ich mich halt ein bisschen drumgetan, und meinen cousin am samstag mit an ein fest genommen. und es ist einfach schwierig. schwierig zu akzeptieren, dass nicht alle menschen gesellschaftsfähig sind. oder nur in einer niesche dieser gesellschaft lebensfähig sind. es tut mir unendlich leid, weil ich merke, mit seiner art eckt er an. otto normalo denkt: was ist denn das für ein komischer vogel???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wie soll er je eine frau finden? und es tut einfach weh, wenn er sagt, eine zweieinhalbzimmer wohnung sei einfach ein bisschen zu gross für ihn alleine. für ihn, der 5 jahre auf der gasse gelebt hat.  aber dennoch war ich froh, als wir ihn in eben diese wohnung zurückbrachten, und er nicht, wie ursprünglich geplant, auch noch bei uns übernachtete.</description>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/3321322/">
    <title>ach oder zuhause im leben.</title>
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    <description>ein cousin von mir, den ich eigentlich sehr gerne habe, finden seinen weg irgendwie einfach nicht. er ist 10 jahre jünger als ich und war als baby und kind oft bei uns in den ferien, denn seine eltern haben sich getrennt als er noch sehr klein war und irgendwie hat nie jemand auf ihn richtig aufgepasst. seine eltern sind beide nicht die hellsten, intelligenzmässig und auch emotional. leider. tja und irgendwie findet der bub nicht so den richtigen faden ins leben. hat jetzt jahrelang mehr oder weniger auf der gasse gewohnt, nachdem er seine metzgeranlehre geschmissen hatte. nun kreuzt er wieder auf. sein vater und auch der rest von meiner familie leben im gleichen kaff. und er pennt bei seinem vater, und kann auch bei dem auf der arbeit handlangern. wobei das nicht allzugut geht, weil der vater halt noch nie ein vater war und auch jetzt keiner ist. meine kleine schwester ist die, die den cousin jetzt unter ihre fittiche genommen hat und versucht, aus dem jüngling ein mann zu machen. seine finanzen zu regeln. eine lehre zu finden. etc. aber es ist schwierig. ich war jetzt bei ihr. er ist ein herzensguter mensch. aber überhaupt nicht gebildet und er stinkt. er ist anhänglich und auch ein bisschen anstrengend. ich möchte ihm auch helfen, aber irgendwie muss er sich ja selber helfen. er hat keine ziele und keine wünsche und die ersten erfahrungen mit frauen waren glaubs auch nicht das gelbe vom ei. ach er ist mein cousin und ich wünsche mir, dass er glücklich ist und endlich sich irgendwo zuhause fühlt in diesem leben. und ich merke aber auch, dass mein engagement beschränkt ist. hätte ich ihm sagen sollen: du, deine füsse käsen?</description>
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    <title>was soll denn das nun wieder</title>
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    <description>tatsächlich hat sich sage und schreibe meine mutter freiwillig gemeldet, mir beim umzug zu helfen, bzw. bei putzen der alten wohnung schon nur 2-3 stündchen, aber ich bin beeindruckt. und ertappe mich unglaublicher weise dabei, wie ich mit dem gedanken spiele, sie anzurufen und ihr zu sagen, es sei doch nicht nötig, ich käme schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warum funktioniere ich so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. funktionierte, denn jetzt unterdrück ich den anruf und absage reflex und versuche mich ob der grosszügigen hilfe zu freuen. was ganz schön schwer ist. menschen sind manchmal doof.</description>
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    <title>weihnachten</title>
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    <description>kann doch in der regel bei mir machmal etwas anstrengend sein, doch jetzt bin ich sehr froh ist das ohne grosse kriesen und dramen überstanden.</description>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/2285144/">
    <title>sister</title>
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    <description>meine schwester hat mich um hilfe gebeten, da ihr mann krank ist und heute die kinder hüten sollte, da sie arbeitet. die sms kam in der nacht, heute morgen hab ich mich gemeldet um mal zu hören wie&apos;s aussieht, denn eigentlich passt mir das nur bedingt in den kram aber eigentlich helf ich ja auch gerne. jetzt hat sich die sache für mich erledigt, denn er hat magen-darm-grippe, und die steck ich mir immer sehr leicht an, und wenn ich mal krank bin kann ich nicht nur keine kinder hüten oder nicht arbeiten, sondern habe auch kein einkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine schwester könnte aber freinehmen, dann könnte sie am freitag arbeiten gehen, wenn der mann wieder gesund ist. das passt ihr aber nicht ins programm. oder sie könnte sogar krank nehmen, dann wäre das bezahlt. das will sie aber auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hab trotzdem ein schlechtes gewissen weil ich abgesagt habe, ich böse böse...</description>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/2229878/">
    <title>telefongespräch</title>
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    <description>mit meinem vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
v: ja&lt;br /&gt;
g: hallo, ich bins, gamine&lt;br /&gt;
v: ja, das hab ich gesehen auf dem display, dass du es bist</description>
    <dc:creator>gamine</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/2061273/">
    <title>gross geworden.</title>
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    <description>es gibt von &lt;a href=&quot;http://gamile.twoday.net/stories/2036521/&quot;&gt;da &lt;/a&gt;nicht viel zu berichten. es war im allgemeinen recht friedlich, wobei die &quot;nicht familienmitglieder gäste&quot; mich fragten: &quot;du, dein vater und dein schwager sind aber nicht so gut aufeinander zu sprechen!?&quot; worauf ich antwortete: &quot;ach was, das ist einfach der normale umgangston&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausserdem ist mir aufgefallen, dass meine neffen und nichten genau gleich erzogen werden wie wir es wurden, was aber von meinen schwestern, bevor diese kinder hatten, als gar nicht gut beurteilt wurde. wir hatten damals monatliche schwesterntreffen, und haben uns gegenseitig die wunden geleckt und versucht die unschönen erlebnisse unserer kindheit zu verdauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausserdem habe ich erfahren, dass mein vater mein auto eingetauscht hat, ohne mich zu fragen, was mich aber ganz erstaunlicher weise nicht wütend oder traurig gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit anderen worten: es gab viel zu tun, hat den zweck erreicht und ich habe wirklich eine grosse arbeit geleistet in meiner vergangenheitsbewältigung, denn all die tatsachen gehen mir ein bisschen am arsch vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
judihui, vielleicht hab ich&apos;s wirklich endlich geschaft, eine eigenständige person zu werden :-). oder vielleicht steh ich ja unter betäubungsmittel...</description>
    <dc:creator>gamine</dc:creator>
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    <dc:date>2006-05-24T06:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/1947262/">
    <title>mittagstisch 2</title>
    <link>http://gamile.twoday.net/stories/1947262/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://gamile.twoday.net/stories/1944279/&quot;&gt;dieses erlebnis&lt;/a&gt; ist mir so sehr durch mark und knochen gegangen, weil ich jahrelang stress beim essen hatte, weil das die einzige zeit war, wo ich meinen vater sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als kind wurden essmanieren eingeprügelt und von jedem gericht musste den ganzen teller leergegessen werden. und es wurde immer der teller gefüllt von allem. auch den ganz ekligen sachen. wie zunge und magen und so. nachdem ich ausgezogen bin, habe ich mich 2 jahre von gemüse, brot und joghurt ernährt. einmal ca. 5 wochen ausschliesslich von mokkajoghurt und cornflakes. dies war sehr heilsam, heute esse ich ausgewogen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der pubertät waren es dann heftige streite. ganz heftige und laute. und das während dem essen. in der lehre haben die sich auf samstag und sonntag potenziert, weil ich an den anderen wochentagen nicht mehr zuhause war. eine schulfreundin meiner kleinen schwester war mal bei uns, worauf sie meiner schwester schwor, nie mehr würde sie an einem woe bei uns essen. heute bin ich absolut allergisch gegen jeglichen unangenehmen themen beim essen. friede und harmonie soll herschen. das verleibt man sich dann ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin glücklich und froh erwachsen zu sein und das alles hintermir gelassen zu haben. meinem vater ein gutes stück verzeiht zu haben. aber mitansehen wie meiner nichte ähnliches blüht, und am tisch hocken und tun als gehe mich das gar nichts an wie meine mutter? nein. das kann und will ich nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich verstehe jetzt was mittäterschaft ist. und ich frage mich, wie kinder, welche wirklich schwer missbraucht wurden, damit leben lernen.</description>
    <dc:creator>gamine</dc:creator>
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    <dc:date>2006-05-11T06:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/1882633/">
    <title>fassbar</title>
    <link>http://gamile.twoday.net/stories/1882633/</link>
    <description>seit einiger zeit hab ich ein angebot, in einem edlen hotel ein bis zwei tage im wellness zu arbeiten. rechte bezahlung, weiter arbeitsweg (1 std.). und ich habs eigentlich abgelehnt, aus verschiedenen gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt sind die aber wirklich ganz fest an mir interessiert, auch aus verschiedene gründen, und haben mir gesagt, mach doch bitte wenigstens eine ferienvertretung, wir müssen unbedingt 2 wochen weg und sind sonst aufgeschmissen. also gut. ich versuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mittlerweilen hab ich mich darauf eingestellt, und ich freu mich  sogar darauf, bin gespannt und die kohle kann ich ganz gut gebrauchen. wenns gut läuft werd ich mir wohl doch überlegen, ein tag in der woche dorthin zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestern erzählte ich das meiner mutter. und die gespräche mit meiner mutter sind zwecks vielbeschäftigung in entgegengesetzter richtung beiderseits sehr selten, gespräche wo meine mutter auf mich eingeht noch seltener. ich denke sie versteht mein kompliziertes leben einfach nicht so ganz. und das mein ich jetzt nicht despektierlich gemeint, sondern einfach schulterzuckend. gut. ich erzählte meiner mutter davon, worauf sich ihr gesicht aufhellte und sie meinte: klar musst du das tun. ist ja super. und eine stunde weg, wenn du dann den ganzen tag dort bist ist ja überhauptnichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich fand das sehr witzig weil ich meine begriffen zu haben, dass sie endlich mal was versteht, bzw. dieses hotel ihr ein begriff ist, und erst noch ein ganz glanzvoller, was ich so treibe und es ganz gerne sehen würde, mich dorthinzudenken, wenn sie denn an mich denk oder irgendjemand auf die idee kommt sie zu fragen, was in aller welt ich eigentlich so treibe.</description>
    <dc:creator>gamine</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://gamile.twoday.net/stories/1111274/">
    <title>60</title>
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    <description>mein vater wird sechzig jahre alt, nächstens. da ich in der kindheit bei geschenken entweder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ausgelacht wurde (da hatte ich ihm ein gedicht geschrieben, ca. 8-jährig damals: &quot;wer nicht geizig ist ist auch glücklich&quot; keine ahnung wie ich darauf kam, und ich hab von hand sogar ein täschchen genäht um das brieflein reinzutun) Heut versteh ich warum erwachsene in so situationen lachen. damals hat mich das ziemlich angeschissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. komisch geguckt wird, als ich ihm ein kinderbuch schenkte, ca. 22 jährig, eins von frederik und wie er die welt sah, so ne maus die nur rumträumt und nicht futtersammelt für den winter, und die mäuse mucken auf und schneiden den fredi, als aber im winter nichts mehr zu futtern da ist und die mäuslein allesamt fast sterben, kommt frederick auf den plan, und erzählt in den wärmsten und buntesten farben seine durch den sommer gesammelten geschichten und so die mäuseschar vorm kältetod rettet. ich hab damals wirklich gedacht dieses buch könnte die kluft zwischen uns verkleinern und er würde wenigstens nen hauch von mir verstehen lernen. leider nix gewesen. heut ist das auch okeh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. nicht mal merci gesagt wird für geschenke normaler art. das paket solange von aussen geknetet und geschüttelt wird bis der inhalt erraten werden kann und dann mit einem schlichten: &quot;aha, die angeri...&quot; kommentiert wird, was mich dazu bewegt hat, in den letzten jahren, aussert ne wurst zu weihnachten gar nichts mehr zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und eben, mit 60 roll ich für mich das thema wieder ein bisschen auf und ich bin jetzt schon gespannt, welche lösung ich diesmal finden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insbesondere da ich letztens auch an nem 60igsten war, und dem jubliar ne torte gebacken und mit 60 kerzen erleuchtet, häppi börsdei singend in den raum kam. dieser war zu tränen gerührt und sagte es sei seine erste geburitorte in seinem leben.  bei obgenanntem wurde dies auch bereits probiert, in früheren jahren. aber das küchlein wurde nicht mal für seine schmackhaftigkeit gerühmt, geschweige denn ein merci gehaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bäh, ich merk es tönt ein bisschen bitter. dabei hab ich gemeint ich hätte es jetzt raus. aber es geht schon. vielleicht kann ich beim 70 die geschichte mit noch mehr witz erzählen.</description>
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    <title>wenigstens hab ich nicht geweint.</title>
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    <description>als mich gestern mein vater mal wieder mitten ins lebendige getroffen hat. und dies werte ich als enormen fortschritt. mittlerweilen hab ich mich auch beruhigt, pesto eingemacht und die pflanzen ein bisschen gepflegt damit ich in ruhe über alles nachdenken kann. ich hätte auf die attacke ihm in aller ruhe erklären sollen warum ich so und so und ausserdem dass er sich so und so nicht an unsere vereinbarung gehalten hat. jetzt merk ich , ich will nicht (immer noch ein bisschen trotzig, süsse?) ich bin froh hab ich einfach geschwiegen (&lt;strike&gt;aus trotz&lt;/strike&gt;) und merke jetzt. es wird mir egal. ich geh meinen weg und er &lt;strike&gt;kann mich mal &lt;/strike&gt;geht seinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem weg zu meiner familie hab ich noch gedacht, was für ein wunderbares leben ich im moment habe und wie ausgeglichen und zufrieden ich seit einem beachtlichen hauffen aneinandergereihten tagen ich das schon bin. nicht  lange bei meiner familie merk ich, wie ich kämpfen muss mit mir, damit ich mich beruhigen kann. bravo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt ist&apos;s aber wieder gut. ich lebe mein leben.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 gamine</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-18T07:03:27Z</dc:date>
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    <title>mit leisen schritten</title>
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    <description>ganz unbemerkt hat sich die wandlung vollzogen. gestern wurde mir das erste mal so richtig bewusst, dass ich aus dem emotionsdschungel mit meiner familie raus bin. ich kann sachlicher die ganze situation betrachten, meine meinung sagen, an mich gestellte dienstleistungsanfragen mit nein abweisen und ihr verhalten mir gegenüber ist gleichbleibend, da sie sind wie sie sind und das auch okay ist. nur eines ist wesentlich, ich leide nicht mehr, sondern lebe schlicht und einfach mein leben.</description>
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